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PES 2020: In der eFootball.Pro wird wieder gespielt

Friendly Series ersetzt den Ligabetrieb

PES 2020: In der eFootball.Pro wird wieder gespielt

Jose Carlos Sanchez Guillen (r.) tritt für den FC Bayern München bei der eFootball.Pro Friendly Series an.

Jose Carlos Sanchez Guillen (r.) tritt für den FC Bayern München bei der eFootball.Pro Friendly Series an. Konami

"Der internationale eSport-Wettbewerb für professionelle Fußballklubs kehrt zurück" - mit diesen Worten kündigte Ausrichter und Entwickler Konami die eFootball.Pro Friendly Series am Dienstag an. Am Turnier nehmen alle zehn Vereine der Liga mit jeweils einem eSportler teil, entsprechend sind auch der FC Bayern München und der FC Schalke 04 vertreten.

Die Bayern vertrauen auf Jose Carlos Sanchez Guillen aus dem hauseigenen spanischen Trio, Königsblau schickt indes den erfahrenen deutschen eNationalspieler Matthias 'GoooL' Winkler ins Rennen. Er wird auch der einzige Deutsche im Teilnehmerfeld sein, denn der FC Arsenal entschied sich gegen den Deutsch-Italiener Emiliano 'S-Venom' Spinelli und lässt stattdessen Christopher Morais spielen.

Vorteilhafte Bedingungen für den FC Bayern

Die eFootball.Pro Friendly Series findet innerhalb eines Tages statt: Um 13 Uhr erfolgt am Samstag der Anstoß, nach einigen Stunden soll der Sieger feststehen. Dementsprechend gibt es auch keine Gruppenphase, jede Partie ist ein K.o.-Spiel. Jedoch starten nicht alle Teilnehmer unter denselben Voraussetzungen ins Turnier. Sämtliche Spieler wurden anhand der Tabellensituation in der eFootball.Pro League in den Turnierbaum eingesetzt. Die Plätze eins bis sechs stehen bereits im Viertelfinale, die Ränge sieben bis zehn müssen um die zwei verbleibenden Plätze kämpfen. Als Schlusslicht startet Schalke in Person von 'GoooL' daher aus einer benachteiligten Position. Gewinnt er sein Auftaktspiel gegen Morais von den "Gunners", wartet zudem in der zweiten Partie das Bundesliga-Duell mit dem FC Bayern.

Ein klarer Favorit ist bei der Friendly Series nicht auszumachen, denn anders als im normalen Ligabetrieb wird im 1vs1-Format statt in Trios gespielt. Die Tabellenplatzierung lässt daher nur bedingt auf die Qualitäten im Einzel schließen. Zudem haben die AS Monaco und Juventus Turin ihre beiden größten Einzelkönner, Rachid 'Usmakabyle' Tebane und Ettore 'Ettorito' Giannuzzi, nicht aufgestellt. Der Weg zum Turniersieg ist demnach frei - auch für die Vertreter der Bundesliga.

Christian Mittweg