Int. Fußball

Newcastle United lockt Ex-Tottenham-Trainer Mauricio Pochettino

Neuer Premier-League-Job ab Sommer?

Newcastle lockt: "Motivierter" Pochettino träumt von Tottenham-Rückkehr

Mauricio Pochettino

Kehrt er in die Premier League zurück? Mauricio Pochettino. imago images

Seit fünf Monaten ist Mauricio Pochettino inzwischen arbeitslos, verdient aber dennoch rund zehn Millionen Euro im Jahr. Seit seiner Entlassung bei den Tottenham Hotspur im November hat sich der Argentinier bedeckt gehalten, nun geht er offen mit seinen Plänen um.

"Natürlich freue mich auf das nächste Projekt und bin motiviert", sagte Pochettino zwar gegenüber "BT Sport", doch wenn es nach ihm ginge, wäre das neue Projekt am liebsten ein altes. "Tief in mir möchte ich zurückkehren."

Sechs Monate, nachdem er Tottenham im Juni 2019 ins Champions-League-Finale (0:2 gegen Liverpool) geführt hatte, musste Pochettino nach einer sportlichen Talfahrt vor Jahresende seinen Hut nehmen. Das hält den 48-Jährigen nicht davon ab, das beenden zu wollen, was er in Nordlondon angefangen hat. "Ich möchte fühlen, was es bedeutet, einen Titel mit Tottenham zu gewinnen, weil diese Fans so besonders sind. All die Liebe, die wir erhalten haben, war unglaublich. Das wäre eine gute Gelegenheit, die Liebe, die uns von Tag eins an gezeigt wurde, zurückzuzahlen."

Eine Spurs-Rückkehr müsse nicht sofort passieren, "vielleicht in fünf, vielleicht in zehn Jahren", aber "bevor ich sterbe, möchte ich Tottenham nochmal trainieren".

Während die Spurs unter Nachfolger José Mourinho wenige Fortschritte gezeigt haben (Platz 8), scheint Pochettino eine lukrative Offerte aus der Premier League zu locken. Newcastle United, das für rund 350 Millionen Euro kurz vor dem Verkauf an ein saudi-arabisches Konsortium steht, soll laut "Sky Sports" trotz der soliden Saison unter Steve Bruce (Platz 13) ein Angebot für Pochettino vorbereiten.

Demnach soll der Argentinier im Sommer, also wann auch immer die Saison 2020/2021 beginnt, anfangen und knapp 22 Millionen Euro pro Jahr einstreichen. Damit würde unter allen Premier-League-Trainern nur Pep Guardiola bei Manchester City mehr verdienen.

mkr