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Home Challenge: Hertha, St. Pauli und Fürth sind Derbysieger

Bundesliga Home Challenge, 4. Spieltag

Hertha, St. Pauli und Fürth sind Derbysieger

Pascal Köpke

Führte die Hertha zum Derbysieg: Pascal Köpke. imago images

Berliner Derby ist eine klare Sache für Hertha

Das Berliner Stadtderby zwischen Hertha und Union war am Sonntag letztlich eine klare Sache: Zuerst hatte Julius Kade (Union) gegen den eSportler Eren 'ErenPyrz' Poyraz keinen Auftrag und verlor trotz großer Gegenwehr mit 0:3, anschließend machte Pascal Köpke den Sack zu. Köpke geriet zwar gegen Keven Schlotterbeck in Rückstand, drehte danach aber auf und fuhr einen unter dem Strich ungefährdeten 4:1-Sieg ein.

Freiburg lässt gegen Stuttgart nichts anbrennen

Der 4. Spieltag startete übrigens mit dem Duell VfB Stuttgart gegen SC Freiburg - und das war ebenfalls eine klare Sache. Zunächst setzte Nico Schlotterback mal wieder ein dickes Ausrufezeichen, als er in einem engen Match den Stuttgarter eSportler Niklas 'Nik_Lugi' Luginsland mit 2:1 bezwang. Anschließend brachte Mark Flekken mit einem 3:2 über Atakan Karazor den Freiburger Gesamtsieg unter Dach und Fach.

Baacks Ausrufezeichen bringt am Ende nicht viel

Ein dickes Ausrufezeichen setzte der Regensburger Tom Baack, der den turmhohen Favoriten Yannic 'yannic0109' Bederke am Rande einer Niederlage hatte. Der Augsburger zog jedoch in der Nachspielzeit den Kopf noch einmal aus der Schlinge und kam zu einem 1:1. Für Baack dürfte sich das Remis dennoch wie ein Sieg angefühlt haben, auch wenn er im Moment des Ausgleichs sichtbar bedient war. Die Entscheidung musste daher im Duell zwischen Marco Richter und Federico Palacios herbeigeführt werden - da schlug das Pendel in Richtung FCA aus. Richter gewann trotz Unterzahl mit 2:0 und bescherte den Fuggerstädtern den vierten Gesamtsieg am vierten Spieltag der Bundesliga Home Challenge.

Zander beschert St. Pauli den Prestigesieg

Luca Zander

Er machte den Derbysieg perfekt: Luca Zander. imago images

Mit Spannung erwartet wurde das Hamburger Stadtderby - und in diesem glückte dem HSV dank Christoph 'HSV Chrissi' Strietzel der bessere Start: 1:0 gegen Can Tuna. Die Freude über den Sieg währte bei den Rothosen aber nicht allzu lange, vielmehr wich sie schon nach Spiel zwei. In diesem setzte sich nämlich Luca Zander gegen Tim Leibold mit 3:1 durch - und brachte den Kiezkickern so doch noch den prestigeträchtigen Gesamtsieg ein.

Fürth gewinnt spannendes Frankenderby

Anschließend schob die Bundesliga Home Challenge das nächste Derby hinterher: Fürth bekam es mit Nürnberg zu tun. Zuerst trat eSportler Christian 'xImpact10' Judt gegen den Nürnberger Felix Schimmel an und tat sich enorm schwer. Der Vizemeister der VBL Club Challenge kam in einem umkämpften Spiel letztlich aber doch zum 2:0. Tim Handwerker ging also mit einer kleinen Hypothek ins Duell mit Timothy Tillman. Das machte ihm offenbar nichts aus, vielmehr steigerte er nach seiner Führung zum 1:0 noch einmal den Spannungsbogen - mehr war aber für den Club nicht drin, sodass Tillman trotz Niederlage den Fürther Derbysieg sicherte.

"Spielverzögerung" bei Leipzig gegen Dresden

Leipzigs Alexander Czaplok und Dresdens Marcel Gramann bestritten das erste Duell der Paarung RB Leipzig gegen Dynamo Dresden - und die SGD blühte dabei auf, Gramann war der bessere Spieler und tütete anschließend einen 3:2-Sieg ein. Die zweite Partie zwischen Justin Löwe und Tom Krauß ließ aufgrund von technischen Problemen lange auf sich warten, wurde erst mit starker Verzögerung ausgetragen. Sportlich zeigte Krauß dabei eine gute Spielanlage, war aber vorne zu ungefährlich. Ganz anders Löwe, der seine Chancen nutzte, 3:0 siegte und so der SGD den süßen Sieg über RB Leipzig schenkte.

Paderborns Fiedler kriegt die Kurve - Ritter rettet Remis

Der vermeintlich krönende Abschluss (die Partie Löwe gegen Krauß wurde als letztes Spiel des Abends ausgetragen) war das Ostwestfalenduell zwischen Arminia Bielefeld und dem SC Paderborn, der zunächst sein blaues Wunder erlebte: Zunächst kassierte der Paderborner FIFA-Stadtmeister Lucas Fiedler gegen Keanu Staude eine überraschende Schlappe. Fiedler war von der Rolle, schüttelte immer wieder mit dem Kopf, kam letztlich aber nach 1:4-Rückstand noch zu einem 3:4. So stand Marlon Ritter gegen den Arminen Amos Pieper nicht mehr vor einer Herkulesaufgabe, er musste nur ein Tor wettmachen - das tat er dann auch: Eine virtuelle halbe Stunde vor Schluss stand es 3:2 für den SCP. Alles war wieder offen, das Spiel auf des Messers Schneide - einen Sieger gab es am Ende nicht.

drm

14 Partien stehen auf dem Programm

Im Stream: Bundesliga Home Challenge, die Sonntagspartien

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