Eishockey

Krefeld: Rynnäs geht, Östlund verlängert, Cüpper kommt aus Berlin

Wechsel auf der Torhüterposition der Pinguine

Krefeld: Rynnäs geht, Östlund verlängert, Cüpper kommt aus Berlin

Marvin Cüpper (li.) und Oskar Östlund

Neue Konkurrenz: Oskar Östlund (re.) bekommt es auf der Torhüterposition der Krefeld Pinguine in der neuen Saison mit Marvin Cüpper zu tun. imago images

Östlund war erst im Januar aus Schweden zu den Pinguinen gewechselt und überzeugte dort in elf Partien mit einer Fangquote von 92,8 Prozent und einem Gegentorschnitt von 2,82. "Die wenigsten konnten im Januar nachvollziehen, warum ich nach Krefeld gewechselt bin. Es stand damals, genauso wie in den letzten Wochen, ein großes Fragezeichen vor der Zukunft der Pinguine. Ich habe immer an den Erhalt des Standorts geglaubt. Deshalb habe ich meinen Arbeitsvertrag auch um zwei Jahre verlängert", wird der 28-Jährige auf der Vereinswebsite zitiert.

Erst am vergangenen Donnerstag hatte der Verein bekanntgegeben, dass eine drohende Insolvenz wohl abgewendet werden konnte.

Krefeld Pinguine - Vereinsdaten
Krefeld Pinguine

Vereinsfarben

Schwarz-Gelb

Cüpper: "Ich möchte die Nummer 1 werden"

Durch den Verbleib des Schweden ist auch klar, dass Publikumsliebling Rynnäs die Krefelder nach nur einer Saison wieder verlässt. "Zwischen Jussi und Oskar wählen zu müssen, ist uns alles andere als leicht gefallen. Zwei Importlizenzen auf der Torhüterposition bereits zu Saisonbeginn zu vergeben, wäre nicht clever gewesen und hätte unsere Optionen, auf Verletzungen während der Spielzeit reagieren zu können, eingeschränkt", so Sportdirektor Matthias Roos.

Anstelle von Rynnäs wird ab der kommenden Saison Cüpper mit Östlund um die Position im Gehäuse der Krefelder kämpfen. Der 26-Jährige kommt von den Eisbären Berlin zu den Pinguinen. "Nach zwei schwierigen Jahren mit Verletzungspech freue ich mich auf Krefeld. Ich möchte die Nummer 1 werden und bin sicher, dass Oskar und ich uns zu Topleistungen pushen werden", gibt sich Cüpper selbstbewusst.

Für Cüpper ist es eine Rückkehr an die alte Wirkungsstätte: Für den KEV hatte er bereits in der Spielzeit 2010/2011 in der Deutschen Nachwuchsliga (DNL) zwischen den Pfosten gestanden.

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