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Das unterscheiden die verschiedenen Klassen in Overwatch

Welche Helden-Art passt zu wem?

Das unterscheiden die verschiedenen Klassen in Overwatch

Was spielst du am liebsten - Tank, Damage oder Support? Blizzard Entertainment

Spielerisch lassen sich die vielen Helden von Overwatch in drei Gruppen aufteilen - Tank, Damage und Support. Ganz klassisch also - wie man es aus vielen anderen Spielen kennt und liebt.

Tanks sind diejenigen, die schwer gepanzerte nach vorne stürmen, den Schaden auf sich lenken und somit die Team-Mates schützen. Wer sich gerne in den Vordergrund spielen möchte, ist hier genau richtig. Tanks verlassen sich bei ihrem aufopferungsvollen Einsatz auf den Gebrauch von Schilden, Kraftfeldern und andere Mittel, um sich und ihre Teamkollegen in der Hitze des Gefechts zu schützen. Gute Beispiele für sind hier Reinhardt, D.Va und Winston.

Damage-Helden sind, wie der Name schon verrät, dafür zuständig möglichst viel Schaden auszuteilen. Sie bringen die großen Geschütze mit und ihre Rolle besteht darin, die gefährlichsten Gegenspieler des gegnerischen Teams auszuschalten. Da sie zwar gut austeilen, aber nicht einstecken können, ist es von Vorteil mobil zu sein. Für mehr Beweglichkeit auf der Map nutzen sie also Dinge wie Teleportationsgeräte, Enterhaken etc. Klassische Damage-Helden sind Tracer, Genji und Junkrat.

Schließlich haben wir noch die Support-Champions. Diese sorgen dafür, dass sich das Team auf den Kampf konzentrieren kann, ohne allzu sehr die eigene Gesundheit überwachen zu müssen. Denn die versuchen Supporter wie Ana, Mercy und Lucio kontinuierlich hoch zu halten. Einige boosten auch die Fähigkeiten ihrer Team-Mates, wie die Geschwindigkeit der Damage-Helden.

Die Rollen der Spieler

Bei Overwatch geht es viel um die Helden. Doch hinter jedem starken Helden, steht ein starker Spieler. Und auch die lassen sich in Kategorien einteilen:

Der Shot-Caller wird oft als die wichtigste Figur im Team angesehen. Er ist die Person, die die anderen koordiniert und "das Sagen hat". Das bedeutet, er wählt ein kurzfristiges Ziel aus und alle arbeiten gemeinsam darauf hin. Nennenswerte Beispiele sind:
• Das Töten eines wichtigen Gegners
• Sicherstellen, dass jeder seine ultimative Fähigkeit rechtzeitig einsetzt
• Entscheiden, wann das Schießen auf den Feind beendet werden soll
• Konzentration auf das Objective

Der One-Trick wurde in der Vergangenheit als abwertender Begriff verwendet. Heute nennt die Community sie One-Trick-Ponys. Diese Spieler haben sich nur auf die Beherrschung einer bestimmten Figur konzentrieren. Viele denken: Diese Spieler haben es nicht drauf. Doch man sollte einen Blick auf den MVP der Overwatch-Liga in der Eröffnungssaison werfen: Sung-hyeon "JJoNak" Bang spielt ausschließlich den Support Zenyatta - und überzeugt damit jeden!

Der Deep Pooler ist so ziemlich die umgekehrte Rolle des One-Trick. Diese Spieler konzentrieren sich mehr auf die allgemeine Beherrschung des Spiels, als auf die Perfektion eines einzelnen Helden. Sie suchen sich oft den einen Helden, der in ihrer Teamzusammensetzung noch fehlt und bieten so Flexibilität und Abwechslung. Echte Teamplayer eben.

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Tabea Schulz