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73 - Bayerns brutale Heim-Serie - und ein Alarmzeichen

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73 - Bayerns brutale Heim-Serie - und ein Alarmzeichen

Gerd Müller, Sepp Maier, Franz Beckenbauer (v.li.)

Für lange Zeit Münchner Sieggaranten: Gerd Müller, Sepp Maier und Franz Beckenbauer (v.li.). picture alliance

Von 1970 bis 1974 blieb Bayern München in der Bundesliga 73 Heimspiele hintereinander ungeschlagen, ehe die Rekordserie mit einem 0:2 gegen Schalke endete.

Was für eine Serie hatte der FC Bayern Anfang der 1970er Jahre hingelegt - zu Hause waren die Münchner einfach nicht zu schlagen. Auch deshalb war es wohl eine der erfolgreichsten Epochen des Rekordmeisters überhaupt. Dreimal Meister, einmal Pokalsieger - und einmal Europapokalsieger der Landesmeister.

Niemand konnte die Bayern bis dahin stoppen, doch am 28. September 1974 zeigte der FC Schalke 04, dass es doch noch geht: Rüdiger Abramczik (68.) und Herbert Lütkebohmert (89.) sorgten vor 73.000 Zuschauern im ausverkauften Olympiastadion für den 2:0-Sieg der Knappen.

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Die Niederlage war am Ende so etwas wie ein Frühwarnsignal der Münchner, die eine verkorkste Saison 1974/75 spielten und am Ende nur Zehnter wurden - daheim gar vier Niederlagen am Ende auf dem Zettel stehen hatten. Und trotzdem war es aus heutiger Sicht eine tolle Spielzeit aus Sicht des FCB, sprang doch am Ende der zweite von mittlerweile fünf Landesmeisterpokalen heraus.

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