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NFL: Kirk Cousins kann sich Football "ohne Glanz und Gloria" vorstellen

Spielmacher aus Minnesota spricht über Geisterspiele

Quarterback Cousins kann sich Football "ohne Glanz und Gloria" vorstellen

Kirk Cousins ist Quarterback der Minnesota Vikings.

Wirft das Ei im Dress der Minnesota Vikings: NFL-Quarterback Kirk Cousins. imago images

Die Coronavirus-Pandemie hält auch die USA in Schach - und damit auch den nordamerikanischen Profisport. So haben zum Beispiel auch schon die Bosse der National Football League reagiert, obwohl deren Regular Season erst im September offiziell beginnt: Der Draft nächste Woche zwischen dem 23. und 25. April findet nicht wie gedacht live vor Publikum im schillernden Las Vegas statt, sondern lediglich virtuell.

Außerdem sind auch Regelungen bezüglich Heimtrainings geschaffen worden: So dürfen die Kosten für den virtuellen Workout in den heimischen vier Wänden den festgelegten Wert von 1500 US-Dollar pro Spieler nicht überschreiten. Genau läuft das so ab: Ab 20. April dürfen die Teams mit neuen Cheftrainern mit einem dreiwöchigen virtuellem Training beginnen, eine Woche später steigen die übrigen Franchises ein - allesamt auf freiwilliger Basis bis 15. Mai.

Cousins könnte auf "Rauch und Feuer" verzichten

Darüber hinaus hält die NFL aber an dem Plan fest, also auch am offiziellen Saisonstart. Allerdings könnte es bis dahin auch Überlegungen zwecks Geisterspielen geben. Ein Thema, das derzeit auch in der Fußball-Bundesliga durchgespielt wird.

Und ein Szenario, das sich Vikings-Quarterback Cousins durchaus vorstellen kann. Der 31-jährige Spielmacher, der seinen Kontrakt in Minneapolis jüngst zu weiterhin besten Bezügen ausgedehnt hat, sagte diesbezüglich in einem Konferenztelefonat mit Medienvertretern: "Ganz ehrlich, wir trainieren jeden Tag auf einem Rasen ohne Zuschauer - und spielen über Lautsprecher künstliche Zuschauergesänge ein."

Cousins ergänzte: "Man hat sich daran gewöhnt. Trainingseinheiten haben kein Glanz und Gloria. Deswegen denke ich, dass es erfrischend wäre, auch in einem offiziellen Spiel raus auf den Platz zu gehen - es wäre wie frische Luft. Wir würden wieder wissen, dass man all den Rauch und all das Feuer um ein Match herum gar nicht bräuchte. Wir könnten einfach wieder Football spielen. Deswegen würde ich mich auch nicht beschweren, wenn es tatsächlich Spiele vor Geisterkulisse geben würde. Die Hauptsache ist, wie dürfen ran ans Werk."

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