3. Liga

1. FC Kaiserslautern setzt Pachtzahlungen für Stadion aus

Bestätigung im "SWR" durch einen Sprecher der Stadt

Lautern setzt Pachtzahlungen für Stadion aus

Fritz-Walter-Stadion in Kaiserslautern

Derzeit gibt es Einnahmeausfälle beim 1. FC Kaiserslautern - hier das Fritz-Walter-Stadion in Kaiserslautern. imago images

Ein Sprecher der Stadt Kaiserslautern bestätigte dem Sender, dass der FCK derzeit keine andere Möglichkeit habe, als die Zahlungen aus Pacht- und Betreibervertrag an die städtische Stadiongesellschaft einzustellen.

Welche Konsequenzen das hat, bleibt offen. Sicher ist, dass die Stadt nun prüfen wolle, wie sie mit der Situation umgehen möchte. Keine Stellungnahme dazu gab es bislang vom Drittligisten, der sich wirtschaftlich in einer existenzbedrohenden Lage befindet und wo es zuletzt Überlegungen im Hinblick auf eine Plan-Insolvenz gab.

Aktuell besteht bei den Pfälzern eine Liquiditätsunterdeckung von rund elf Millionen Euro, um den Spielbetrieb für die nächste Saison zu sichern. Profis und alle Mitarbeiter sind seit dem 17. März in Kurzarbeit, der Spielbetrieb ruht bis mindestens 30. April. Allerdings entschärfte der DFB wegen der Corona-Krise mittlerweile das Zulassungsverfahren für die 3. Liga gelockert, um für Entlastung zu sorgen. Unter anderem werde es in der kommenden Saison keine Zulassungsverweigerungen wegen nicht nachgewiesener wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit geben.

drm

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