Bundesliga

Kingsley Coman (FC Bayern München): "Es gibt viel größere Probleme"

Kingsley Coman zur seiner Situation in der Krise

"Da wird dir klar: Es gibt viel größere Probleme"

Kingsley Coman im Training mit Robert Lewandowski.

Abgespecktes Training: Kingsley Coman mit Robert Lewandowski. Getty Images

"Als der Liga-Stopp kam, dachte ich mir: 'Mein Gott, Du hast echt kein Glück.' Aber so ist das Leben und es relativiert sich vieles sehr schnell, wenn wir uns die Ausmaße dieser Pandemie ansehen. Da wird dir klar: Es gibt viel größere Probleme. Ich bin froh, dass ich gesund bin und die meisten meiner Verwandten auch", so Coman dazu gegenüber "Eurosport".

Coman hatte sich im Februar und August 2018 wegen Rissen der Syndesmose Operationen unterziehen müssen, gleich nach der Sommerpause musste er erneut unters Messer. In dieser Saison pausierte er nach der Winterpause erneut wegen einer Knieverletzung. Im Februar 2020 gab er dann sein Comeback, verletzte sich aber prompt wieder am Oberschenkel. Kürzlich meldete sich Coman dann wieder fit - um nun durch äußere Umstände ausgebremst zu werden. Grundsätzlich hofft er, dass "die schlimmsten Verletzungen nun hinter mir liegen". Und: "Ich arbeite gezielt daran, diese künftig zu vermeiden".

Das Training in der Corona-Krise fällt naturgemäß reduziert aus, wie er zu berichten weiß: "Seit Montag arbeiten wir in Gruppen von vier oder fünf Spielern. Meist stehen dabei technische Dinge und Laufeinheiten auf dem Programm, dazu ein kleines Spiel aufs Tor. Wir halten auch im Training den Sicherheitsabstand ein, es gibt also keine Zweikämpfe."

In der Champions League - sollte diese wieder aufgenommen werden - traut der französische Nationalspieler seinem Klub einiges zu: "Wir haben wirklich einen tollen Spirit und sind in der Champions League exzellent unterwegs. Unser Kader ist breit aufgestellt, wir sind ein echtes Team." Zudem habe es Hansi Flick "geschafft, uns neu zu motivieren".

sam

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