2. Bundesliga

Dresden Trainer Kauczinski: "Das Ganze hat irgendwann auch seine Grenzen"

Auch Dresden ist wieder ins Kleingruppen-Training eingestiegen

Kauczinski: "Das Ganze hat irgendwann auch seine Grenzen"

Training bei Dynamo Dresden

Training mit großem Abstand bei Dynamo Dresden. SGD/ Dennis Hetzschold

Die Profis der SGD starteten den Übungsbetrieb, Kauczinski versammelte sein Team im Rudolf-Harbig-Stadion. Eine Gruppe um 10 Uhr, die andere Hälfte der Profis um 14 Uhr. Jeweils mit gebührendem Abstand. "Gewöhnungsbedürftig", wie der Trainer verriet, "ich musste lauter sein, damit mich die Spieler verstehen." Die Trainingsschwerpunkte waren nach den individuellen Einheiten klar. "Der Ball liegt im Fokus. Ballgewöhnung, technische Sachen verknüpfen mit athletischen Inhalten", umriss der 50-Jährige.

Der Rahmen dafür sei "eng gesteckt", drei Spieler auf einem Viertel des Platzes ist "für den Moment okay, weil wir halt lange auch nicht am Ball gearbeitet haben". Doch "das Ganze hat dann irgendwann auch seine Grenzen", meinte Kauczinski, "weil taktische Inhalte natürlich absolut fehlen".

Die sollen dann dazu kommen, wenn es Richtung Neustart geht. "Wenn man das zu Ende spielen will, dann müssen wir spätestens in der zweiten Maiwoche anfangen. Das ist der Sachstand den wir haben, darauf trainieren wir hin." Und je mehr es dann Richtung Mai geht, hofft Kauczinski auf weitere Lockerungen. Denn schließlich sei "es auch wichtig, in Mannschaftsstärke und auch Zweikämpfe zu trainieren". Aber das ist, weiß auch der SGD-Coach, "noch ein langer Weg".

nik

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