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Kroos zu Gehaltsverzicht: "Wie eine Spende ins Nichts"

30-Jähriger nennt Alternativen zu Gehaltseinbußen

Kroos zu Gehaltsverzicht: "Wie eine Spende ins Nichts"

Toni Kroos

Lieber nicht auf Gehalt verzichten, dafür "links und rechts helfen": Toni Kroos. imago images

In Italien müssen sich alle Spieler einschränken, bis zu 30 Prozent weniger Bruttogehalt sind in der Serie A möglich. Auch in der Bundesliga gibt es viele Klubs, die entsprechende Abmachungen mit ihren Profis getroffen haben - und in Spanien entschieden sich die Topklubs FC Barcelona und Atletico Madrid ebenfalls zu diesem Schritt.

Nicht aber Real Madrid. Die Königlichen zahlen ihren Angestellten weiterhin das volle Gehalt. Toni Kroos findet das gut, zumal ein Gehaltsverzicht in seinen Augen nicht der Königsweg sei. "Auf das Gehalt zu verzichten, ist wie eine Spende ins Nichts oder an den Verein", erklärte der 30-Jährige im SWR-Podcast "Steil extra!" und betonte mit Blick auf die Finanzkraft von Real Madrid, dass das " hier nicht nötig" sei.

Der Weltmeister von 2014 sagte aber auch, dass es aus Spielersicht "grundsätzlich natürlich eine Option" sei, darüber nachzudenken. Aber er fände es besser, "schon das volle Gehalt zu bekommen, aber dann mit dem Gehalt vernünftige Sachen zu machen und links und rechts zu helfen. Es gibt viele Stellen, wo es nötig ist."

drm

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