2. Bundesliga

2. Bundesliga: Dem 1. FC Nürnberg droht trotz 26 Verträgen ein Substanzverlust

Möglicher Hack-Abgang wäre besonders schmerzhaft

Nürnberg droht trotz 26 Verträgen ein Substanzverlust

Robin Hack

Für rund 1,5 Millionen Euro zurück nach Hoffenheim? Nürnbergs Senkrechtstarter Robin Hack. imago images

Der Transfermarkt im Sommer 2020 droht auszufallen. Aufgrund der Corona-Krise werden in der 2. Liga wohl kaum Transfers getätigt werden. Schon gar nicht mit hohen Ablösesummen. Ein Vor- oder Nachteil für den Club nach einer bislang enttäuschenden Saison auf Rang 14? Dies überlasse FCN-Sportdirektor Robert Palikuca der Interpretation der Journalisten.

Diese Fakten liegen auf dem Tisch: Mit Innenverteidiger-Kante Konstantinos Mavropanos (22, FC Arsenal) und Sturmtank Michael Frey (25, Fenerbahce) wird Nürnberg seinen besten Verteidiger und seinen Dauerbrenner im Angriff ohne Gegenwert verlieren: Beide Leistungsträger sind ausgeliehen. Das gilt auch für Winter-Verstärkung Philipp Heise (28, Norwich City). Auch der Linksverteidiger dürfte kaum von seinem Stammverein loszueisen sein.

1. FC Nürnberg - Vereinsdaten

Gründungsdatum

04.05.1900

Vereinsfarben

Rot-Weiß

2. Bundesliga - Tabelle
Pl. Verein Punkte
1
Arminia Bielefeld
52
2
Hamburger SV
45
3
VfB Stuttgart
45

Am härtesten aber dürfte die Franken der sich abzeichnende Abgang von Senkrechtstarter Robin Hack treffen. Der 21-jährige Flügelflitzer ist mit sieben Toren, einem Assist und einem kicker-Notenschnitt von 3,07 einer der wichtigsten Spieler in der Noris. Der U-21-Nationalspieler wechselte im Sommer aus Hoffenheim nach Nürnberg, doch die TSG besitzt ein Zugriffsrecht, um die pfeilschnelle und torgefährliche Offensivkraft für rund 1,5 Millionen Euro zurückzuholen.

Vier auslaufende Verträge und fünf Rückkehrer

Angesichts der weiteren Abgänge von Felix Dornebusch (25, Tor), Patrick Erras (25, Mittelfeld), Sebastian Kerk (25, Sturm) und Mikael Ishak (27, Sturm), deren Verträge allesamt auslaufen, droht sowohl die Club-Abwehr als auch der -Sturm immens geschwächt zu werden. Trotz 26 bestehender Spielerverträge!

Zu diesem Kreis zählen nämlich auch die Rückkehrer Kevin Goden (21, Braunschweig), Simon Rhein (21, Würzburg), Törles Knöll (22, Wiesbaden), Dominik Steczyk (20, Gliwice) und Ondrej Petrak (28, Dresden), die schon zuvor nicht als Leistungsträger eingeplant waren. Vorteil oder Nachteil also? Für Ersteres lassen sich wohl kaum Argumente hineininterpretieren.

cru/lin

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