Bundesliga

Mainzer Phillipp Mwene: "Klar würde ich meine Familie gerne besuchen"

Mainz will am Dienstag das Kleingruppentraining aufnehmen

Mwene: "Klar würde ich meine Familie gerne besuchen"

Phillipp Mwene

Phillipp Mwene vom 1. FSV Mainz 05 ist es gewohnt, seine Familie nicht so häufig zu sehen. imago images

Trotz Individualtrainings, das theoretisch überall durchführbar ist, durften auch in Mainz die ausländischen Spieler in den vergangenen Wochen nicht ins Ausland zu ihren Familien reisen. Wie es einem dabei ergeht, schildert der Österreicher Phillipp Mwene im kicker. Der 26-Jährige über ...

… seinen Fitnesszustand: "Er leidet nicht wirklich. Wir haben einen sehr ausführlichen Plan mit vier bis fünf Läufen pro Woche von unseren Athletiktrainern bekommen. Dazu kommen individuelle Krafttrainingseinheiten, die man auch ohne Geräte sehr gut zu Hause machen kann. Deshalb glaube ich, dass ich in Sachen Fitness nichts verlieren werde. Was halt fehlt - und das geht wahrscheinlich allen so - ist der Ball."

1. FSV Mainz 05 - Vereinsdaten
1. FSV Mainz 05

Gründungsdatum

16.03.1905

Vereinsfarben

Rot-Weiß

Spielersteckbrief Mwene
Mwene

Mwene Phillipp

… den sportlichen Aufschwung vor der Corona-Pause: "Klar was das ein blöder Zeitpunkt für den Break. Meine Leistungen gegen Düsseldorf und Paderborn waren vor dem Hintergrund der langen Ausfallzeit wirklich gut, glaube ich. Wenn man sich gerade wieder ein wenig in den Vordergrund spielen konnte und lange auf diese Chance gewartet hat, ist die Situation jetzt natürlich blöd. Trotzdem war es für mich auch wichtig zu zeigen, dass ich wieder hundertprozentig da bin und der Trainer voll auf mich zählen kann. Ich sehe das jetzt aber auch als Chance, die Zeit zum Aufarbeiten des ein oder anderen Defizits zu nutzen, das ich nach so langer Zeit abseits des Platzes noch habe."

… den Kontakt zur Familie in Wien: "Er läuft über Whatsapp, Videoanrufe, usw. - wir telefonieren derzeit jeden Tag. Klar hätte ich auch gerne mal in Wien vorbeigeschaut, gerade weil ja auch viel Zeit zur Verfügung steht im Moment und es schon eine Weile her ist, dass ich dort war. Jetzt heißt es Abwarten und hoffen, dass die Krise und damit die Einschränkung bald hinter uns liegt."

… Individualtraining in Mainz und Reiseverbot: "So eine Situation gab es eben auch noch nicht. Ich denke jeder geht mit der Nachrichtenlage anders um. Wichtig ist es, ruhig zu bleiben, sich so wenig wie möglich draußen aufzuhalten und natürlich gesund zu bleiben. Da ist es mir natürlich auch wichtig, meine Familie und mich bestmöglich dadurch zu schützen, dass ich sie nicht besuche. Deshalb habe ich auch Verständnis für die Aufforderung hier zu bleiben. Schließlich sind wir ja auch nicht im Urlaub, sondern auf Stand-by. Klar würde ich meine Familie gerne besuchen - andererseits bin ich seit meinem 16. Lebensjahr von zu Hause weg und ohnehin daran gewöhnt, dass wir uns nicht so häufig sehen."

Michael Ebert

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