Basketball

Bryant posthum in die Hall of Fame aufgenommen

Auch Duncan, Garnett und Coach Tomjanovich berücksichtigt

Bryant posthum in die Hall of Fame aufgenommen

Kobe Bryant

Prägte eine Ära in der NBA: Der posthum in die Hall of Fame aufgenommene Kobe Bryant. imago images

"Er war einer der Größten, die jemals das Parkett betreten haben", hieß es am Samstag in der offiziellen Begründung über den ehemaligen Superstar der Los Angeles Lakers. "Er war einer der größten Wettkämpfer und seine Präsenz war sowohl in der Defensive wie der Offensive stets spürbar. Wir gratulieren Kobe Bryant posthum", erklärte die Basketball Hall of Fame via Twitter.

Die Nominierung erfolgt traditionell erst frühestens drei Jahre nach dem Karriereende. Bryant hatte nach der Saison 2015/16 aufgehört. Mit 33.643 Punkten belegt er Rang vier in der ewigen Bestenliste der NBA. Mit den Lakers gewann er fünfmal den Meistertitel, dazu auch zwei olympische Goldmedaillen mit den USA und zahlreiche individuelle Auszeichnungen.

Neben dem 18-maligen Allstar Bryant (41), der am 26. Januar gemeinsam mit seiner Tochter Gianna (13) tödlich verunglückt war, wurden weitere große Namen aufgenommen: Dazu gehören neben Tim Duncan (ebenfalls fünfmal Meister mit den San Antonio Spurs), Kevin Garnett sowie Tamika Catchings, die mit den USA viermal Olympiasiegerin wurde, auch Ex-NBA-Coach Rudy Tomjanovich und der 2018 im Alter von 51 Jahren verstorbene Schweizer Basketball-Funktionär Patrick Baumann.

jom/sid

So verabschiedete sich die Basketball-Welt von Kobe Bryant