Int. Fußball

Tianjins Coach Ulli Stielike: "Erneute Quarantäne wäre das Schlimmste"

Klappt es mit dem geplanten Liga-Start ab 2. Mai?

Stielike: "Erneute Quarantäne wäre das Schlimmste"

Ulli Stielike

Ruhe bewahren? Ulli Stielike ist mit seinem Klub Tianjin Teda im Wartestand. imago images

"Sollte ich nächste Woche wie angedacht nach China anreisen können, müsste ich, Stand heute, erneut in Quarantäne", sagt Stielike: "Das wäre das Schlimmste für mich."

Auch die beiden deutschen Profis Sandro Wagner und Felix Bastians sind noch nicht vor Ort, der Rest des Teams bereitet sich seit dem 24. März im Trainingslager in Süd-China ohne Stielike vor. Der 65-Jährige steht über Skype oder Whats-App "im täglichen Austausch" mit seinem Staff, der die Einheiten "nach unseren Richtlinien" leitet.

Wann der normale Liga-Betrieb startet, steht in den Sternen. Eine Rückkehr zur Normalität scheint so schnell nicht gegeben. Auch der Fall Marouane Fellaini hat die Regierung aufgeschreckt - der frühere belgische Nationalspieler (SD Luneng) war am 22. März kurz nach der Ankunft in China positiv getestet worden und befindet sich aktuell in Quarantäne.

Noch besteht die Hoffnung, dass der Ball wie aktuell geplant ab 2. Mai zum Ligastart, der ursprünglich für 22. Februar vorgesehen war, rollen könnte. Stielike vermag es "aus der Distanz nicht zu beurteilen". Am Dienstag jedenfalls hatte die Regierung mitgeteilt, an größere Sportevents sei vorerst nicht zu denken. Und China will mit allen Mitteln verhindern, dass das Virus zurück ins Reich der Mitte schwappt - und das Land erneut lahmlegt.

jch/sid