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94 - FC Bayern und Hoffenheim sind die Passquoten-Könige der Liga

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94 - FC Bayern und Hoffenheim sind die Passquoten-Könige der Liga

Der damalige Hoffenheimer Kevin Vogt

Schön mit der Innenseite 165 Mal genau zum Mitspieler: Der damalige Hoffenheimer Kevin Vogt. imago images

Die beste Passquote in einem Bundesligaspiel lag seit deren Erfassung 2004/05 bei 94%.

Das schaffte der FC Bayern am 30. Spieltag 2017/18 beim 5:1 gegen Gladbach sowie Hoffenheim am 10. Spieltag 2019/20 beim 3:0 gegen Paderborn.

Spielersteckbrief Vogt
Vogt

Vogt Kevin

Beim damaligen Topspiel an einem Samstagabend lagen die Münchner schnell mit 0:1 zurück, doch dann schlug die Stunde von Lewandowski-Ersatz Sandro Wagner: Mit zwei Toren und der Vorlage zum 3:1 durch Thiago leitete der Stürmer die Wende ein. Insgesamt spielte die damalige Heynckes-Elf gegen die Borussen 761 Pässe, von denen nur 45 nicht ankamen. Matchwinner Wagner hatte in seinen 70 Minuten Einsatzzeit allerdings nur 30 Ballkontakte, davon 17 Pässe (13 zum Mitspieler) und eine erschreckende Zweikampfquote von nur 14 Prozent gewonnener Duelle.

Bei der Partie Hoffenheim gegen Paderborn gelang Kevin Vogt das Kunststück, jeden seiner 165 Pässe zum Mitspieler zu bringen! Vogt agierte damals aus der Innenverteidigung heraus und hatte gegen eine harmlose Baumgart-Elf überhaupt keine Probleme, das Spiel in aller Ruhe aufzubauen, schließlich stand es schon nach 26 Minuten 3:0 für die TSG.

"Spieler des Spiels" wurde Vogt trotz dieser Quote allerdings nicht, der jetzige Bremer musste in dieser Kategorie seinem Kollegen Florian Grillitsch den Vortritt lassen, den der kicker in seiner Spielanalyse als "Lenker des Hoffenheimer Spiels" sah. Er erlaubte sich bei seinen insgesamt 91 Pässen immerhin drei Abspiele zum Gegner.

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