Bundesliga

Schalke bittet Amine Harit zur Kasse und an die Kumpelkiste

Wegen Aufenthalt in einer Shisha-Bar während der Corona-Krise

Schalke bittet Harit zur Kasse und an die Kumpelkiste

Amine Harit

Leistete sich eine Verfehlung: Amine Harit. imago images

"Ja, das stimmt. Aber es gibt jetzt wichtigere Themen als die Geldstrafe für den Jungen", sagte Sportdirektor Jochen Schneider der dpa kurz vor dem Start der Videokonferenz der 36 deutschen Profivereine mit der DFL-Spitze um Geschäftsführer Christian Seifert.

Der 22-Jährige war trotz einer bereits geltenden Ausgangssperre in Nordrhein-Westfalen in einer Shisha-Bar in Essen gemeinsam mit zehn weiteren Personen nach dem damals gültigen Ladenschluss von der Polizei erwischt worden. Die herbeigerufenen Beamten hatten die unerlaubte Versammlung weit nach Mitternacht aufgelöst. "Amine tut es sehr leid, und es wird nicht wieder vorkommen", hatte Schneider schon nach dem Vorfall vor rund zehn Tagen erklärt.

Harit muss sich zudem mit einer Spende an einem gemeinsamen Hilfsprojekt der Ultras Gelsenkirchen, des Revierklubs und der vereinseigenen Stiftung "Schalke hilft!" beteiligen. Die Fans helfen, sogenannte Kumpelkisten unter Wahrung der Hygienevorschriften mit Lebensmitteln zu packen und an Hilfsbedürftige oder Risikogruppen in Gelsenkirchen auszuliefern.

las/dpa

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