Mehr Sport

Solidaritätsfonds: Deutscher Olympischer Sportbund (DOSB) will helfen

Auch die Wirtschaft signalisiert Hilfsbereitschaft

Millionenschwerer Solidaritätsfonds: DOSB will helfen

DOSB-Präsident Alfons Hörmann

Schwierige Zeiten: DOSB-Präsident Alfons Hörmann. imago images

"Wir wollen über unsere Forderungen an die Politik hinaus einen eigenen wertvollen Beitrag leisten, damit unsere einzigartige und vielfältige Verbands- und Vereinslandschaft auch in dieser Krisensituation erhalten werden kann. Nur dann ist es möglich, dass der Sport auch in Zukunft seine umfangreichen und nicht verzichtbaren Leistungen für die Gesellschaft zur Verfügung stellen kann", sagte DOSB-Präsident Alfons Hörmann.

Nach Beschluss des DOSB stellt die Stiftung Deutscher Sport einen Grundstock von einer Million Euro bereit, um so dem "Erhalt der Vielfalt des Sports" und den gemeinnützigen Betrieb in der Notlage zu unterstützen. Neben dem DOSB haben auch einige Wirtschafts- und Medienpartner des DOSB und der Deutschen Sport Marketing (DSM) auch schon Interesse signalisiert, die Initiative zu unterstützen.

Ziel der Aktion ist es, jene der 90.000 Vereine und Verbände in Deutschland finanziell oder duch Sachleistungen zu fördern, die nachweislich infolge der Corona-Krise unverschuldet in Not geraten sind.

Ungeachtet des Fonds bleibt die Forderung nach einem staatlichen Schutzschirm für Sportvereine und -verbände bestehen. "Die 90.000 Sportvereine sind das Fundament des gesamten Sportsystems in Deutschland", hieß es vergangene Woche in einer DOSB-Stellungnahme.

drm