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Federer, Djokovic und Nadal: Die großen Drei im Kampf gegen Corona

Tennis-Stars werden aktiv

Federer, Djokovic und Nadal: Die großen Drei im Kampf gegen Corona

Novak Djokovic blickt gen Himmel

Er stellte in seiner Heimat Serbien eine Million Euro zur Verfügung: Novak Djokovic. imago images

Spanien ist nach Italien das am schwersten von der Corona-Krise betroffene Land Europas. Deshalb richtete Nadal einen Spendenaufruf an die Sportstars des Landes, um das Rote Kreuz bei der Beschaffung von Schutzausrüstung sowie hilfsbedürftigen Familien zu helfen. Der 33-Jährige hofft, elf Millionen Euro für die Betroffenen des Coronavirus zu sammeln.

"Ich denke, wir sind die Athleten, die wir sind, größtenteils aufgrund eurer Unterstützung. Und jetzt ist es an der Zeit, dass diese Athleten euch nicht im Stich lassen. Wir sind zum Schluss gekommen, dass es jetzt an der Zeit ist, eine Initiative zu starten, von der wir hoffen, dass alle spanischen Sportler zusammen ein Zeichen der Solidarität setzen und als gutes Beispiel dienen", erklärte Nadal in einer Videobotschaft in den sozialen Medien. Er selbst hätte bereits gespendet, mit Basketballer Pau Gasol, Motorradrennfahrer Marc Marquez und Fußballer David Silva folgten bereits einige weitere Sportler dem Aufruf des 19-maligen Grand-Slam-Siegers.

Zuvor hatte Federer ein Zeichen im Kampf gegen das Coronavirus gesetzt. Der Weltranglistenvierte spendete eine Million Schweizer Franken (rund 950.000 Euro) an schutzbedürftige Familien in der Schweiz. "Dies sind herausfordernde Zeiten für uns alle und niemand sollte zurückgelassen werden. Unser Beitrag ist nur ein Anfang", so der 38-Jährige.

Wenig später zog Djokovic nach und stellte eine Million Euro für Atemschutzmasken und andere benötigte Ausrüstung in seiner Heimat Serbien zur Verfügung. "Ich möchte meine Dankbarkeit an das gesamte medizinische Personal zeigen, das gegen das Coronavirus kämpft", meinte der Weltranglistenerste.

kon