Tennis

Hordorff dämpft Hoffnung auf baldige Wiederaufnahme des Spielbetriebs

"Wäre froh, wenn wir im Oktober spielen können"

Hordorff dämpft Hoffnung auf baldige Wiederaufnahme des Spielbetriebs

DTB-Vizepräsident Dirk Hordorff

Dämpft die Hoffnung auf baldige Wiederaufnahme des Spielbetriebs: DTB-Vizepräsident Dirk Hordorff. imago images

Aktuell steht beinahe der gesamte Tennissport still. Turniere auf allen Ebenen wurden abgesagt, die ATP- und WTA-Tour pausieren gar bis Anfang Juni. Doch der avisierte Wiederbeginn zum Start der Rasensaison könnte zu früh kommen - das meinte Hordorff im Gespräch mit Tennisnet.com.

"Ich habe die Nachricht bekommen, dass man ziemlich sicher damit rechnen muss, dass auch die Rasensaison nicht stattfinden kann", so der DTB-Vizepräsident. Diese Aussage deckt sich mit einer Pressemitteilung des All England Lawn Tennis Club, der bekannt gegeben hatte, in der kommenden Woche über die weitere Vorgehensweise des Turniers in Wimbledon zu tagen - eine Absage scheint aufgrund der verheerenden Situation in England beinahe unausweichlich.

Im Juni, spätestens Anfang Juli können die Medenspiele in Deutschland beginnen.

Dirk Hordorff

Doch Hordorff sieht nicht nur den Rassenklassiker in London gefährdet, auch die US Open würden bereits über eine Absage diskutieren. Das große Problem sei insbesondere die hohe Reisetätigkeit der Profis. "Wenn wir im Oktober wieder spielen können, dann wäre ich sehr froh", meinte der 63-Jährige daher.

Um einiges früher könnte es hingegen für die Hobbyspieler in Deutschland wieder losgehen. "Im Juni, spätestens Anfang Juli, können die Medenspiele in Deutschland beginnen", sagte Hordorff. Ohnedies sei der Tennissport im Sinne des "Social Distancing" die ideale Sportart - allerdings nur im Amateurbereich.

kon