3. Liga

Jena: FC Carl Zeiss und FF USV reichen gemeinsam Lizenzunterlagen ein

Fußballvereine streben ein Logo an

Jena: FC Carl Zeiss und FF USV reichen gemeinsam Lizenzunterlagen ein

Stadion in Jena

FCC und FF USV machen gemeinsame Sache: das Ernst-Abbe-Sportfeld in Jena. imago images

Bei einem gemeinsamen Fan-Projekt (Stichwort: Einkaufshilfe) arbeiten der FF USV und der FC Carl Zeiss schon Hand in Hand im Kampf gegen die Corona-Pandemie. Doch auch für die Zeit danach gilt es aus Sicht der Verantwortlichen, die Kräfte zu bündeln.

So wollen beide Fußballvereine, so eine Mitteilung vom Donnerstag, bestenfalls ab der kommenden Saison schon unter dem Dach des FCC inhaltliche wie infrastrukturelle Synergien nutzen. Klaus Berka, Präsident des FC Carl Zeiss Jena e.V., spricht nach "einer Reihe von sehr konstruktiven Gesprächen" davon, "nun gemeinsam den nächsten Schritt gehen" zu wollen.

Gemeinsames Logo soll Jena vertreten

Günther Reißmann, Vorstandsmitglied des FF USV Jena, wiederum unterstrich, dass diese Gespräche "positive Aspekte" zum Vorschein brachten. Unter einem gemeinsamen Logo soll die Stadt Jena künftig vertreten werden.

Vor diesem Hintergrund haben nun sowohl der FF USV als auch der FC Carl Zeiss Jena die Anträge auf Zulassung zur Frauen-Bundesliga bzw. 2. Frauen-Bundesliga fristgerecht beim DFB eingereicht, was somit beiden Vereinen für die kommende Spielzeit Optionen offenhält. Berka: "Der Ball liegt nun in Frankfurt beim DFB, dessen Zustimmung im Lizenzierungs- und Zulassungsverfahren maßgeblich für die nächsten Schritte ist." Mit einer Entscheidung des DFB werde nicht vor dem 19. April gerechnet, heißt es aus Jena.

aho