Bundesliga

SC Freiburg: Gehaltsverzicht von Streich & Co. - Gespräche mit Profis

Freiburg prüft mit Ärzten mögliche Rückkehr auf den Rasen

Gehaltsverzicht von Streich & Co. - Gespräche mit den Profis

Christian Streich

Er gibt die Marschroute vor: Freiburgs Trainer Christian Streich. imago images

Aktuell ertüchtigen sich die Profis des SC Freiburg nach Plänen ihres Athletiktrainers Daniel Wolf weiterhin in Heimarbeit sowie alleine joggend an der frischen Luft. An diesem Donnerstag berät nun Sportvorstand Jochen Saier mit dem Trainerteam sowie den Ärzten der Uniklinik Freiburg darüber, ob, wann und in welcher Form eine Rückkehr der Spieler in kleineren Gruppen auf den Rasen erlaubt, sinnvoll, mach- und vermittelbar ist.

Zum Vorschlag des DFL-Präsidiums vom Dienstag, den auch sein Freiburger Vorstandskollege Oliver Leki (Finanzen, Marketing und Organisation) als Mitglied dieses Bundesliga-Gremiums mit ausgearbeitet hat, sagt Saier: "Es ist absolut richtig und sinnvoll, bis Ende April Planungssicherheit zu haben, um dann das weitere Vorgehen zu besprechen. Auch mit Blick auf die Trainingssteuerung gilt es ansonsten die Lage ohnehin von Woche zu Woche neu zu bewerten." Das will der SC mit großer Sorgfalt tun und keineswegs vorschnell seine Profis in Gruppen zurück auf den Trainingsrasen schicken - da bei einer solchen Maßnahme immer auch die Wirkung auf die Gesellschaft in Zeiten der Coronavirus-Pandemie zu bedenken sei.

In Bezug auf ein anderes, derzeit im Profifußball viel diskutiertes Thema sind sich Saier und Leki, Sportdirektor Klemens Hartenbach sowie das Trainerteam um Streich einig: Sie werden angesichts der aktuellen Erlösausfälle auf Gehalt verzichten. Nach einem bereits erfolgten Austausch mit dem Mannschaftsrat und positiven Signalen möchte Saier diese Maßnahme am heutigen Donnerstag eingehend und seriös mit allen Profis besprechen.

Carsten Schröter-Lorenz

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