Bundesliga

Werder-Trainer Florian Kohfeldt: "Die Intensität wird hochgefahren"

Werder reagiert auf DFL-Empfehlung

Kohfeldt: "Die Intensität wird jetzt hochgefahren"

Florian Kohfeldt

"Wir bereiten uns auf eine enorme körperliche Belastung vor": Bremens Trainer Florian Kohfeldt. imago images

Auf die Empfehlung des DFL-Präsidiums, den Spielbetrieb vorläufig bis 30. April auszusetzen, hat der SV Werder am Mittwoch mit einer Anpassung der Trainingssteuerung reagiert: Kapitän Niklas Moisander und Kollegen bleiben nun bis mindestens 5. April im Homeoffice und damit eine Woche länger als bisher geplant. Gleichzeitig wird das Programm der Bremer Profis gesteigert, um für die immensen Belastungen mehrerer Englischer Wochen ab dem Zeitpunkt einer erhofften Saisonfortsetzung im Mai gerüstet zu sein.

"Die Intensität wird jetzt hochgefahren", erklärte Trainer Florian Kohfeldt am Nachmittag im Gespräch mit dem kicker, "die Jungs absolvieren teilweise zwei Laufeinheiten täglich. Wir bereiten uns schließlich auf eine enorme körperliche Belastung vor." Die Motivation seiner Schützlinge sei dabei "sehr hoch", wie Kohfeldt aus regelmäßigen Telefonaten mit den Spielern und nicht zuletzt auch aus den täglich digital ausgewerteten Trainingsdaten ableitet.

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Trainersteckbrief Kohfeldt

Kohfeldt Florian

Training in Kleinstgruppen

Neben dem läuferischen Programm werden die Bremer Profis auch wieder Krafttraining im Stadion bestreiten, allerdings unter Einhaltung aller derzeit angezeigten Verhaltensmaßregeln. Konkret: Das Training findet in Kleinstgruppen von maximal zwei Spielern statt, es werden verschiedene Kabinen genutzt, ein exakt vorgegebener Zeitplan soll auch zufällige Begegnungen ausschließen. "Es ist uns bei alledem sehr wichtig, nicht nur den behördlichen Anordnungen, sondern auch unserer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht zu werden", betont Kohfeldt.

Zugleich wird im Zuge der erhöhten Belastung der telefonische Kontakt der Mannschaftsärzte Dr. Daniel Hellermann und Dr. Christoph Engelke mit den Profis intensiviert. Alle zwei Tage, so Kohfeldt, erhalte er somit eine ärztliche Bestandsaufnahme über das komplette Team. "Wir könnten damit sofort reagieren, wenn ein Problem auftreten sollte".

Thiemo Müller

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