Handball

Gehaltsverzicht bei Füchsen Berlin - Drux: "Alle haben mitgemacht"

Gehaltsverzicht bei den Füchsen Berlin

Drux: "Alle haben mitgemacht, um dem Verein Luft zu verschaffen"

Pau Drux

Unkomplizierte Lösung: Paul Drux und seine Teamkollegen verzichteten auf Gehalt. imago images

"Ich freue mich, dass wir so unkompliziert eine Lösung mit allen Spielern treffen konnten", wird Füchse-Geschäftsführer Bob Hanning in einer Meldung des Klubs vom Montag zitiert. Demnach sei mit den Profis eine einvernehmliche Einigung über einen Gehaltsverzicht getroffen und bei der Agentur für Arbeit Kurzarbeitergeld beantragt worden. Die Krise sei nur im Einklang mit den Spielern zu bewältigen, die mit gutem Beispiel vorangegangen seien.

"Es haben alle mitgemacht, um dem Verein in dieser Phase erstmal Luft zu verschaffen, um auch weiter handlungsfähig zu sein", berichtete Nationalspieler und Eigengewächs Paul Drux. Hanning freute sich, "dass sich auch Spieler, die erst seit kurzer Zeit bei uns sind oder deren Verträge nur bis zum Ende der Saison laufen, solidarisch zum Verein bekannt haben. Dies schafft uns jetzt eben gerade diese gewünschte Luft, um bis in den Sommer zu kommen."

Klub setzt auch auf die Unterstützung der Zuschauer

Der Klub setzt dabei auch auf die Unterstützung von Fans und Sponsoren. Sollte es zu einem Abbruch der Spielzeit kommen, hoffe man, "dass kein Zuschauer einen Teil seines Eintrittsgeldes zurückverlangen wird", hieß es. Genauso würden auch die Sponsoren den Klub hoffentlich "weiterhin vollumfänglich unterstützen".

"Erst die Unterstützung in schwierigen Zeiten zeigt den wahren Wert einer Gemeinschaft", sagte Füchse-Präsident Frank Steffel: "Für mich ist das keine Selbstverständlichkeit, sondern der Beweis dafür, dass unsere Arbeit in den vergangenen Jahren auf gesunden Wurzeln aufgebaut wurde."

ski

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