3. Liga

Daniel Sauer, Würzburger Kickers - Corona-Krise: "Es muss Klarheit her"

Drittligisten verlassen sich auf Überbrückungshilfen durch den DFB

Würzburgs Vorstand Sauer: "Es muss jetzt Klarheit her!"

Daniel Sauer

Fordert Klarheit: Kicker-Vorstandschef Daniel Sauer. picture alliance

Wenig ist in diesen Wochen planbar, auch nicht für Profiklubs im deutschen Fußball. Die 20 Drittligisten, so FWK-Vorstandschef Sauer, würden sich auf zugesicherte Unterstützung durch den DFB verlassen - und hoffen darauf, dass der Verband schnell eine Lösung findet und anbieten kann.

"Ich würde mir jetzt einmal wünschen, dass hier nicht permanent Aussagen hin- und hergeschoben, korrigiert und abgefedert werden. Es muss jetzt Klarheit her! Denn Klarheit heißt auch Einfachheit!", sagt Sauer (38) im kicker-Interview. Der gebürtige Würzburger und ehemalige Bundesliga-Handballer ist Mitglied im zwölfköpfigen DFB-Ausschuss der 3. Liga.

Nicht nur er, "sondern wohl die gesamte 3. Liga verlässt sich nicht nur, sondern setzt sogar auf die Aussage von Dr. Osnabrügge (DFB-Schatzmeister, d. Red.), der zugesichert hat, 'sehr gezielt Überbrückungshilfen zu geben, um Liquiditätskrisen zu vermeiden'", betonte Sauer.

Fast alle Drittliga-Klubs seien "gemeinsam und solidarisch mit ihren Spielern in Vorleistung" gegangen, hätten auf Kurzarbeit umgestellt, "um die Vereine am Leben zu halten". Sauer: "Wir, die Drittligisten, gehen voran. Das erwarte ich jetzt auch vom DFB." Aus verschiedenen Gründen, so der Kickers-Boss, sei noch keine Lösung für die Vereine gefunden worden. Diese müsse es nun aber geben, denn schließlich gehe es im Profisport "letztendlich neben den Profispielern um Tausende von Arbeitsplätzen". Solidarität müsse gelebt, nicht nur darüber geredet werden - dies gelte "selbstverständlich auch für den Profifußball".

Lesen Sie das komplette Interview mit Daniel Sauer in der aktuellen kicker-Ausgabe Nr. 26 (Montag).

aho

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