Tennis

Coronavirus: Roger Federer forcierte Turnierpause

Schweizer war an der Entscheidung beteiligt

Coronavirus: Federer forcierte Turnierpause

Roger Federer

Gilt als meinungsstark: Die Schweizer Tennis-Ikone Roger Federer. imago images

Seit dem 9. März reiht sich im Tenniszirkus eine Absage an die nächste: Beginnen sollte alles mit dem Turnier in Indian Wells, wenige Tage später zog das Event in Miami nach. Danach verkündete die ATP-Tour eine sechswöchige Pause, die mittlerweile bis zum 7. Juni verlängert wurde - auch auf der Damentour wurde der Spielbetrieb bis zur Rasensaison auf Eis gelegt.

Wie ATP-Vorstandsmitglied Mark Knowles nun via "Tennis Channel" erklärte, hatte auch Federer bei den Absagen seine Finger im Spiel: "Roger war einer der Ersten, der mit uns in Kontakt war, um sicherzustellen, dass das Richtige getan wird." So soll sich Federer dafür ausgesprochen haben, nach dem Turnier in Indian Wells auch die folgenden sechs Wochen der Tour zu streichen und aufgrund des Coronavirus eine Pause einzulegen. Dem Schweizer selbst kommt die Unterbrechung ohnehin nicht ungelegen, hätte er aufgrund einer Knie-Operation ohnehin bis zum Start der Rasensaison pausieren müssen.

Nicht zuletzt deswegen zeigte sich Knowles vom 38-Jährigen beeindruckt: "Roger hätte sich nach seiner Knie-OP sagen können 'Ich ziehe mich vorläufig von der Tour zurück'." Doch ebenso wie Novak Djokovic und Rafael Nadal habe er sich bei der Entscheidungsfindung eingebracht. "Die drei bekommen dafür nicht genügend Aufmerksamkeit", meinte Knowles daher. "Sie sind drei der größten Spieler aller Zeiten, aber beteiligen sich an jeder Entscheidung."

kon