Handball

Handball-Bundesliga: Patrick Groetzki und Michael Roth positiv getestet

Coronakrise: Prominente Fälle in der Handball-Bundesliga

Groetzki und Füchse-Coach Roth positiv getestet

Nationalspieler Patrick Groetzki

Nach leichtem Fieber inzwischen wieder fit: Nationalspieler Patrick Groetzki. imago images

Mit Groetzki verzeichnen die Rhein-Neckar Löwen somit einen weiteren positiven Test auf das Coronavirus. Der Rechtsaußen bestätigte das Testergebnis auf seinem Instagram-Account. "Der Verlauf war bei mir sehr mild. Eine Nacht leichtes Fieber mit Schnupfen und Husten, woraufhin mein Test stattgefunden hat. Nach einem Tag im Bett ging es mir schon viel besser und nun bin ich wieder ganz fit", schrieb Groetzki.

Die Kurpfälzer hat es besonders schwer getroffen. Vor Groetzki waren bereits die Mitspieler Mads Mensah Larsen, Jannik Kohlbacher und Gedeon Guardiola sowie Trainer Martin Schwalb positiv getestet worden. "Die Anzahl der positiven Tests allein bei uns in der Mannschaft zeigt, wie aggressiv dieses Virus ist und soll alle noch einmal umso mehr daran erinnern, wie wichtig es in diesen Zeiten ist, zu Hause zu bleiben und allen Empfehlungen zu folgen", betonte Groetzki. Die komplette Mannschaft der Löwen befindet sich aktuell in Quarantäne.

Rhein-Neckar Löwen - Vereinsdaten
Füchse Berlin - Vereinsdaten

Gründungsdatum

28.01.1891

Auch Füchse sind betroffen

Unterdessen wurde auch Michael Rot, der Trainer des Löwen-Rivalen Füchse Berlin, positiv auf das Coronavirus getestet. Der frühere Nationalspieler hatte sich in Hamburg einem Test unterzogen, nachdem er Erkältungssymptome aufgewiesen hatte, wie die Füchse am Samstag mitteilten. «Ich bin jetzt in Quarantäne, aber mir geht es gut. Wichtig ist, dass sich alle an die Vorgaben der Bundesregierung halten, um das Virus bestmöglich einzudämmen», schrieb Roth, der die 14 Tage Quarantäne in Hamburg verbringen wird.

Dagegen wurden die Berliner Nationalspieler Fabian Wiede, Silvio Heinevetter und Paul Drux negativ auf das Coronavirus getestet. Das Trio musste sich einem Test unterziehen, weil sie in der vergangenen Woche beim ersten Lehrgang der Nationalmannschaft unter Bundestrainer Alfred Gislason teilgenommen hatten. Dort war auch Kohlbacher positiv auf das Virus getestet worden.

aho/dpa

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