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#stayathomechallenge: Der eSport zeigt "Ballgefühl"

Kreativer Umgang mit der Corona-Krise

#stayathomechallenge: Der eSport zeigt "Ballgefühl"

Not macht erfinderisch: Auch 'BadeschlappenLP' demonstrierte seine Klasse mit einer Rolle Toilettenpapier.

Not macht erfinderisch: Auch 'BadeschlappenLP' demonstrierte seine Klasse mit einer Rolle Toilettenpapier. BadeschlappenLP

Immer mehr Menschen begeben sich in Quarantäne und bewältigen ihren Alltag beinahe ausschließlich von zuhause aus, diese Entwicklung macht auch vor dem Sport nicht Halt. Zur Eindämmung der Pandemie richtete sich Bundeskanzlerin Angela Merkel in einer direkten Ansprache an die deutsche Bevölkerung, die sozialen Netzwerke trugen ihren Teil mit #stayathome bei. Der sportlich-kompetitiven Natur des Menschen entsprechend wurde aus dem Aufruf zügig eine Challenge - im Mittelpunkt steht die Rolle Toilettenpapier.

Diese wird zum Ball umfunktioniert und so oft wie möglich jongliert, das Resultat - oder zumeist wohl der beste Versuch - wird anschließend ins Netz gestellt. Einige Profi-Fußballer wie Jerome Boateng stellten ihre Fertigkeiten mit dem alternativen Spielgerät bereits unter Beweis. Doch nicht nur die Experten für den realen Rasen verfügen über ein feines Füßchen, auch in der eSport-Szene hielt der Trend mittlerweile Einzug.

Challenge zieht ihre Kreise

Lukas 'BadeschlappenLP' Hösch, seines Zeichens FIFA-Content Creator beim 1. FC Nürnberg, machte Boateng die 20 Kontakte glatt nach, die unvorteilhafte Beschaffenheit des Jonglage-Objekts stellte kaum ein Hindernis dar. Wie bei diesen Challenges so üblich nominierte Hösch weitere Teilnehmer, die Rolle liegt inzwischen unter anderem bei Daniel 'Bubu' Butenko. Der ehemalige deutsche FIFA-Meister wird nicht der letzte eSportler sein, der sich in Zeiten sozialer Isolation der #stayathomechallenge stellen wird.

Niklas Aßfalg

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