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Nach Verschiebung der Männer-EM auf 2021: Frauen-EM wird "neu terminiert"

Folge der Verschiebung der Männer-EM auf 2021

Frauen-EM 2021 wird "neu terminiert"

Martina Voss-Tecklenburg

Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg wird mit den DFB-Frauen in England bei der EM später antreten. picture alliance

Von der Verschiebung der Europameisterschaft der Männer auf den Juni/Juli des kommenden Jahres ist auch die Austragung der EM 2021 der Frauen betroffen. Die Titelkämpfe, die vom 7. Juli bis zum 1. August in England geplant waren, werden zu einem anderen Zeitpunkt 2021 stattfinden.

So habe das Exekutivkomitee der UEFA beschlossen, dass "Wettbewerbe, die im Juni 2021 stattfinden sollten, neu terminiert werden. Dies betrifft das Final Four der Nations League, sowie die Europameisterschaften der Frauen und der U 21. Genaue Termine sind noch offen", teilte der DFB mit.

Die beiden EM-Qualifikationsspiele der DFB-Auswahl der Frauen gegen Irland am 11. April in Münster und am 14. April in Montenegro wurden schon zuvor abgesagt. Für Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg eine "alternativlose" Entscheidung, "die einzig richtige angesichts der aktuellen Situation. Wir alle müssen nun zusammenstehen, Solidarität zeigen und gleichzeitig besonnen handeln."

Beim Algarve Cup in Portugal vergangene Woche wurde schon das Finale zwischen Deutschland und Italien abgesagt, weil das italienische Frauenteam wegen der Corona-Pandemie vorzeitig die Heimreise angetreten hatte.

nik/dpa