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Bayerns Verbandschef Koch geht von längerer Pause aus

Coronavirus

Eingestellter Spielbetrieb: Bayerns Verbandschef Koch geht von längerer Pause aus

Rainer Koch befürchtet längere Spielpause

Geht aktuell nicht davon aus, dass der Spielbetrieb im Amateurfußball bald wieder aufgenommen werden kann: DFB-Vizepräsident Rainer Koch imago

Auch der Bayerische Fußball-Verband (BFV) will größere Menschenansammlungen vermeiden und hat am Samstag die Tagung der einzelnen Liga-Spielleiter zu einer Videokonferenz umfunktioniert.

In diesem Rahmen machte BFV-Präsident und DFB-Vizepräsident Rainer Koch klar, dass der in Bayern bis einschließlich 23. März unterbrochene Spielbetrieb anschließend nicht zwingend wieder aufgenommen werden kann. Auf der Internetseite des Verbands sagte Koch: "Dass wir bis mindestens 23. März abgesagt haben, das macht doch deutlich, dass wir zum jetzigen Zeitpunkt davon ausgehen, dass auch danach noch nicht wieder gespielt werden kann. Die Entwicklung nimmt quasi stündlich neue Wendungen und dementsprechend werden wir im Sinne und zum Schutz unserer Vereine und Mitglieder auch handeln. Am kommenden Montag und Dienstag werden weitere politische Entscheidungen getroffen, aber auch beim DFB, der DFL und der UEFA - und diese werden auch die weiteren Wege des Amateurfußballs entsprechend beeinflussen."

Ist diese Aussage primär erstmal auf Bayern gemünzt, so könnte sie Signalwirkung auf den kompletten Amateurfußball in Deutschland haben. Denn auch die Mehrzahl der anderen Landesverbände hat den Spielbetrieb vorläufig maximal bis Ende März ausgesetzt. Andere Verbände, wie Westfalen oder Hessen, haben schon jetzt bis weit in den April sämtliche Spiele gestrichen.

stw