Basketball

Coronavirus: BBL-Klubs beraten am Donnerstag

Euroleague-Spiele von Bayern und Berlin betroffen

Coronavirus: BBL-Klubs beraten am Donnerstag

Audi-Dome in München

Der Audi-Dome in München: Finden hier Spiele ohne Zuschauer statt? imago images

Dann soll beraten werden, wie die Liga und die Vereine mit den Einschränkungen im Spielbetrieb umgehen. Über allem, machte etwa ratiopharm Ulm auf seiner Website deutlich, stehe natürlich die Gesundheit aller Fans und Besucher in den Hallen. "Das Interesse der Fans an ihrer Sportart und daran, wie sie weiter durchgeführt werden kann, ist ebenfalls wichtig. Hinzu kommt der wirtschaftliche Aspekt", heißt es in einer Stellungnahme des Klubs, der seine Heimspiele auf der Gemarkung Neu-Ulm austrägt und damit ebenfalls vom Erlass des Freistaats betroffen ist.

Allerdings sorge die Entscheidung der bayerischen Landesregierung noch längst nicht für Klarheit. Hauptsächlich muss nun entschieden werden, ob Spiele ohne Zuschauer stattfinden oder verlegt werden. Hier spielen auch Terminfenster und Hallenbelegungen eine Rolle.

Bundesligist s.oliver Würzburg, der ebenfalls von den Vorgaben der bayerischen Behörden betroffen ist, kündigte am Dienstag an, zeitnah über die Konsequenzen für seine Heimspiele gegen Oldenburg, Gießen und Vechta zu informieren. "Die aktuelle Krisensituation wird auch für uns spürbare finanzielle Folgen haben. Welche Auswirkungen die Allgemeinverfügung auf Dauerkarten-Abonnements und bereits gekaufte Tickets haben wird, prüfen wir derzeit intensiv unter Einbeziehung unserer juristischen Berater", teilten die Unterfranken mit.

Euroleague-Spiele ohne Zuschauer?

Unklar ist darüber hinaus, wie der FC Bayern Basketball und Alba Berlin ihre Spiele in der Euroleague bestreiten werden. In den Zeitraum bis 19. April fallen bei den Münchnern drei Heimspiele in der europäischen Beletage, darunter das innerdeutsche Duell mit Berlin. Die Euroleague hatte in Mailand zuletzt hinter verschlossenen Türen spielen lassen und von Spielverlegungen abgesehen. "Was dies für den weiteren Spielbetrieb des Deutschen Meisters bedeutet, wird derzeit mit den Gremien und Behörden erörtert", heißt es auf der Website des FCBB.

Hamburg Towers wollen spielen

Die Hamburg Towers gaben derweil bekannt, ihr für Sonntag (15. März) angesetztes Duell gegen Ulm ohne Einschränkungen durchführen zu wollen. Maßgeblich sei die Einschätzung des Gesundheitsamts. Die Behörde habe jedoch bislang keinen Anlass gesehen, um einzugreifen. "Wir setzen uns mit der aktuellen Situation intensiv auseinander und stehen im ständigen Austausch mit den Behörden und der Liga", sagte Towers-Geschäftsführer Marvin Willoughby.

pau