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Inklusive Serie A: Italien setzt alle Sportveranstaltungen aus

Zwangspause Italiens Fußball - Was wird aus den Europapokal-Teilnehmern?

Inklusive Serie A: Italien setzt alle Sportveranstaltungen aus

Das Allianz Stadium ist die Heimstätte von Juventus.

Zuletzt wurde ohne Zuschauer gespielt (wie hier in Turin bei Juve), jetzt gar nicht mehr: Die Serie A steht still. imago images

"Wir haben keine Zeit mehr", sagte Italiens Ministerpräsident Guiseppe Conte in einer Ansprache am Montagabend und kündigte dabei an, dass von nun an ganz Italien eine "Rote Zone" sei. Das hat Auswirkungen auf den Sport, wie Conte erklärte: "Wir haben unsere Maßnahmen verschärft. Die Serie A und alle anderen Sportveranstaltungen im Allgemeinen sind suspendiert. Alle Fans müssen das akzeptieren. Es gibt keinen Grund, die Wettbewerbe fortzusetzen."

Zuletzt hatte es auch mehr und mehr Druck seitens der Spielergewerkschaft, des Fußball-Verbandes (FIGC) aber auch des Nationalen Olympischen Komitees (Coni) gegeben, die sich dafür ausgesprochen hatten, die Serie A und die Serie B für die Dauer der Corona-Krise auszusetzen, weil keine Garantien für Spieler und Klubangestellte gegeben werden konnten.

Offene Champions-League- und Europa-League-Fragen

Ungeklärt bleibt nun aber die Frage, wie es mit den italienischen Klubs im Europapokal weitergeht. Atalanta Bergamo ist am Dienstag im Rahmen der Champions League in Valencia gefordert, Juventus würde eine Woche später Olympique Lyon vor heimischer Kulisse in Turin empfangen, während Neapel am Mittwoch, den 18. März, in Barcelona gefordert ist.

Die Europa League ist ebenfalls betroffen: Die AS Rom trifft dabei im Achtelfinale auf den FC Sevilla, Inter Mailand auf Getafe.

drm

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