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Genfer Salon 2020: Was es nicht zu sehen gab

Auto Salon nach der Absage: Diese Neuheiten und Studien mussten abreisen

Genfer Salon 2020: Was es nicht zu sehen gab

VW ID.4

VW ID.4: Das elektrische Kompakt-SUV sollte auf dem Salon vorgestellt werden. Hersteller

Bis zuletzt hielten die Veranstalter geradezu verzweifelt an ihrem Plan fest, den Genfer Salon 2020 stattfinden zu lassen. Letztlich mussten sie sich aber dem Beschluss des Schweizer Bundesrats beugen, der am vergangenen Freitag alle privaten und öffentlichen Veranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmern vorerst untersagt hat.

Damit stand fest: Der - wie andere Automessen auch - bereits vorerkrankte Salon würde nicht wie geplant vom 5. bis zum 15. März stattfinden, sondern fällt dem Corona-Virus zum Opfer und wird abgesagt.

Was an Exponaten bereits vor Ort war, wurde also wieder transportfähig gemacht und in Richtung Heimat verladen. Messestände wurden abgebaut oder zumindest nicht fertig errichtet, während Standpersonal, Manager und Medienvertreter unversehens Genf-frei bekamen und auch Besucher ihre Pläne ändern mussten.

Statt glamouröser Präsentationen und Pressekonferenzen vor Ort wählten viele Automobilhersteller die Mittel des Internets und stellten ihre Neuheiten und Studien über Video-Streaming im Internet vor. Auch die Kür des Car of the Year 2020 erfolgte auf diese Weise.

Wer eine Visite im Palais des Expositions (Palexpo) geplant hat, mag wehmütig an die Genf-typischen Exoten und Concept Cars denken, die er nun nicht leibhaftig zu sehen bekommt. Die Serienneuheiten aber fahren wie geplant zum Händler und damit zum Kunden. Das Wichtigste dessen, was es in Genf nun nicht zu sehen gab, in der Bilderstrecke:

Genfer Salon 2020: Neuheiten und Studien - wir zeigen sie doch