Nations League

Löw: "Wir können uns freuen"

Deutschland in einer Gruppe mit Ukraine, Spanien und Schweiz

Löw: "Wir können uns freuen"

Joachim Löw

Das Team von Bundestrainer Joachim Löw bleibt in der neuen Nations-League-Saison von den richtig schweren Gegnern verschont. picture-alliance

Es hätte deutlich schwieriger kommen können für Deutschland bei der Auslosung der neuen Nations-League-Gruppen. Entsprechend entspannt trat Bundestrainer Joachim Löw vor die ZDF-Kamera: "Es ist gut so, dass es nicht so ist wie bei der letzten Nations League." Er bezog sich dabei auf die damaligen Gruppengegner Niederlande und Weltmeister Frankreich. Zu den diesjährigen Gegnern sagte der 60-jährige: "Alle sind interessant. Ein Nachbarschaftsduell mit der Schweiz, die Ukraine hat sich unter Trainer Andriy Shevchenko sehr gut entwickelt, Spanien ist nach wie vor auf Top-Niveau. Wir können uns freuen, das werden interessante Spiele, auch für die Fans."

Eine Top-Gruppe wurde von Luis Figo mit der Gruppe A1 gelost. Hier treten die Niederlande, Italien, Bosnien-Herzegowina und Polen gegeneinander an. In der Gruppe A2 spielen Belgien, Dänemark, England und Island. A3 geht mit der Hammergruppe mit Weltmeister Frankreich, Vize-Weltmeister Kroatien, Nations-League-Sieger Portugal und Schweden an den Start.

Die Partien der Nations League werden an drei Doppel-Spieltagen im September, Oktober und November ausgetragen. Die vier Gruppensieger der Division A sind für die Finalrunde im Juni 2021 qualifiziert, die Gruppenletzten steigen in die Division B ab. Der Nations-League-Sieger wird bei dann bei einem Turnier der vier Gruppensieger vom 2. bis 6. Juni 2021 gekürt. Gastgeber ist dann einer der vier Teilnehmer.

Bei der ersten Auflage des neuen UEFA-Wettbewerbes 2018/19 belegte Deutschland hinter den Niederlanden und Frankreich nur den letzten Platz und wäre eigentlich abgestiegen. Das DFB-Team profitierte aber wie die weiteren sportlichen Absteiger aus Kroatien, Polen und Island von der Aufstockung der höchsten Klasse durch der UEFA von zwölf auf 16 Teilnehmer - und damit von der Veränderung von Dreier- auf Vierergruppen.

sam