3. Liga

Preußen Münsters Alexander Rossipal freut sich über "dreckigen Sieg"

Münster erstmals in dieser Saison mit zwei Dreiern in Folge

Rossipal über das 1:0 gegen Rostock: "Dreckige Siege sind die schönsten"

Münsters Alexander Rossipal.

Daumen hoch: Münsters Alexander Rossipal freut sich über den "dreckigen Sieg" gegen Rostock. picture alliance

Es war der 13. Dezember 2019. Beim 2:0 über den 1. FC Magdeburg hatte Preußen Münster seine lange Negativserie beendet und erstmals seit 14 Spielen wieder einen Gegner bezwungen. Nach dieser Partie blieb der Mannschaft ein weiterer Erfolg im eigenen Stadion aber verwehrt. Zumindest bis zum Aufeinandertreffen mit Hansa Rostock.

Denn durch das 1:0 über die Kogge konnte das Team von Trainer Sascha Hildmann gleich mehrere kleine Teilerfolge feiern. Nicht nur die Serie von drei Spielen ohne Sieg im Preußenstadion (nur ein Zähler) konnte durchbrochen werden. Erstmals in dieser Saison ließ der SCP einem Ligasieg einen weiteren folgen. Zeitgleich sorgten die Münsteraner so dafür, dass der erste Nicht-Abstiegsplatz mit fünf Punkten Rückstand in Reichweite bleibt.

3. Liga - 26. Spieltag
3. Liga - Tabelle
Pl. Verein Punkte
1
MSV Duisburg
44
2
SpVgg Unterhaching
44
3
Waldhof Mannheim
43
Preußen Münster - Vereinsdaten

Gründungsdatum

30.04.1906

Preußen Münster - Termine

Das war ein Sieg der Leidenschaft und Mentalität.

Munsters Trainer Sascha Hildmann

Dabei war die wie erwartet umkämpfte Partie gegen Rostock lange eher mau anzuschauen. Vor allem in der ersten Hälfte brachten beide Mannschaften kaum gefährliche Aktionen zustande. Lediglich SCP-Stürmer Cueto sorgte mit einem Pfostenschuss für einen Höhepunkt. Nach dem ersten Durchgang stellte Coach Hildmann daher einiges um.

Simon Scherder präzisierte: "Mit der ersten Hälfte waren wir nicht zufrieden." Daher habe sein Coach "ein bisschen was umgestellt - und das hat gut funktioniert". Auch auf dem Platz machte sich das bemerkbar: Münster kam besser aus der Kabine, attackierte früher und belohnte sich letztlich - wenn auch durch Glück - durch das Eigentor von Rostocks Nils Butzen mit dem Treffer des Tages. Alexander Rossipal fasste im Anschluss über die "Schlacht" zusammen: "So muss es gehen. Dreckige Siege sind die schönsten." Sein stolzer Trainer fügte hinzu: "Das war ein Sieg der Leidenschaft und Mentalität."

Kommende Woche wartet der Tabellen-16. aus Köln

Die Preußen wollten aber gar nicht großartig feiern, sondern viel lieber den Fokus auf die kommende Partie gegen den aktuellen Tabellen 16. Viktoria Köln legen. Keeper Max Schulze Niehues beispielsweise mahnte trotz des Sieges, dass im Kampf um das große Ziel Klassenerhalt "noch nichts gewonnen" sei. Daher gehe es ab sofort "darum, möglichst schnell wieder frisch zu werden". Denn bei der die Partie am kommenden Samstag (14 Uhr) erwarte den SCP das nächste Kampfspiel. Auch Angreifer Marco Königs sprach nur von einem "Etappenziel. Am Samstag gegen Köln müssen wir nachlegen."

mje