2. Bundesliga

VfB Stuttgart: Matarazzo nimmt Förster in die Pflicht

Stuttgarts Trainer hat bis auf zwei Verletzte alle Profis im Training

Matarazzo nimmt Förster in die Pflicht

Philipp Förster hat beim VfB Stuttgart seinen Status als Stammspieler verloren.

Philipp Förster hat beim VfB Stuttgart seinen Status als Stammspieler verloren. imago images

Die Entspannung ist ihm anzumerken. In dieser Woche sind bis auf Marc Oliver Kempf (Aufbautraining nach Kieferoperation) und Sasa Kalajdzic (Reha nach Kreuzbandriss) alle Stuttgarter Profis ins Training zurückgekehrt. Matarazzo kann aus dem Vollen schöpfen und wird sich schon für die Partie am morgigen Samstag in Fürth mit Härtefällen beschäftigen müssen.

Badstuber und Kaminski sind keine Option für die Startelf

Wer die Auserwählten für die Reise nach Franken sein werden, verrät der 42-Jährige wie immer nicht. Dafür sagt er allerdings offen, dass die Rückkehrer Holger Badstuber und Marcin Kaminski keine Option für die Startelf darstellen. Die beiden Innenverteidiger hätten erst "zu wenige Trainingstage" absolviert. "Sie könnten nicht über 90 Minuten durchspielen. Wenn man in der Abwehr spielt, muss man davon ausgehen, auch 90 Minuten gehen zu können." Entsprechend wird die Abwehr, "je nachdem, ob wir mit drei oder vier hinten spielen, ähnlich aussehen, wie zuletzt". Vorausgesetzt Atakan Karazor hat seine Oberschenkelprobleme komplett auskuriert, "wovon ich aber ausgehe".

Gonzalez ist zurück

Während in der Defensive also wenig bis kein Grund zu Veränderungen angesagt ist, dürfte Matarazzo froh sein, dass auch Nicolas Gonzalez nach seiner Adduktorenverletzung zurück ist. Der Argentinier ist mit seiner ungestümen und teils unberechenbaren Spielweise ein Faktor im VfB-Spiel.

Matarazzos Einordnung ist für Förster wenig schmeichelhaft

Was in diesem Maße nicht mehr auf Philipp Förster zutrifft. Der unter Tim Walter gesetzte Offensivmann muss beim aktuellen Coach sein Profil nachschärfen, flog zuletzt aus der Startformation. "Ich sehe es nicht so. Es ist jemand anderes reingerutscht", sagt Matarazzo. Ein Status, den der Mittelfeldmann nur selbst ändern kann. "Ich halte viel von Philipp. Er ist ein großes Talent, das seinen Weg gehen und auch über diese Saison eine gute Rolle bei uns spielen kann. Wichtig ist, dass er versteht, woran er arbeiten muss und welche Rolle er bei uns spielt. Ich glaube, das ist aktuell der Fall."

Keine Einordnung, die dem Spieler schmeicheln dürfte. "In dieser Woche hat er sehr viel Gas gegeben im Training. Das hat mir sehr gefallen, nachdem er letzte Woche nicht gespielt hat", sagt der aktuelle Cheftrainer, der den 25-Jährigen in die Pflicht nimmt. "Wenn er so weitermacht, wird eine Entwicklung stattfinden, bis er wieder auf dem Platz steht. Es gibt das eine oder andere offensive und defensive Thema, woran er arbeiten kann."

George Moissidis