Europa League

Arsenal trotz Aubameyang-Traumtor raus - ManUnited siegt deutlich

Zwischenrunde: Ajax scheidet aus - Torfestival bei Benfica

Arsenal trotz Aubameyang-Traumtor raus - ManUnited siegt deutlich

Pierre-Emerick Aubameyang, Jubel bei Olympiakos

Pierre-Emerick Aubameyang traf sehenswert - doch am Ende jubelte Olympiakos Piräus. Getty Images (2)

Kurioses Handspiel als Ausgangspunkt: Kantersieg für ManUnited

Nach dem 1:1 im Hinspiel rechnete sich Club Brügge für das Rückspiel bei Manchester United Chancen aus. Doch die Red Devils waren gewillt, den Belgiern gleich die Grenzen aufzuzeigen. Bruno Fernandes traf zunächst den Pfosten (3.). Dann brachte ein kurioses Handspiel von Deli, der den Ball im Stile eines Torhüters mit der Hand abwehrte, obwohl Schlussmann Migonlet wohl zur Stelle gewesen wäre, die Hausherren auf die Siegerstraße. Der Übeltäter flog vom Feld, Bruno Fernandes verwandelte den Strafstoß (27.). Ighalo (34.) und McTominay (41.) schraubten das Ergebnis schon vor der Pause in die Höhe. Ein Fred-Doppelpack (82., 90.+3) sorgte für den 5:0-Endstand. Manchester United zog damit mühelos ins Achtelfinale ein.

Trotz Aubameyang-Traumtor: Arsenal scheidet in der Verlängerung aus

Unglaublich spannend und dramatisch war die Partie zwischen dem FC Arsenal und Olympiakos Piräus. In einem zunächst verhalten geführten Spiel erzwangen die Gäste durch Cissé (53.) die Verlängerung. Diese hielt die Zuschauer dann im zweiten Abschnitt in Atem. Masouras scheiterte erst an der Latte (109.), dann glich Aubameyang mit einem Traumtor aus (113.). Doch El-Arabi schockte die Gunners in der 120. Minute, indem er einen Flanke vorbei an Torhüter Leno ins Tor grätschte (120.). Aubameyang hatte sogar nochmal den erneuten Ausgleich auf dem Fuß - schoss jedoch freistehend am Tor vorbei (120.+3). Der FC Arsenal schied damit aus.

Oliveira Souza trifft - Inter schlägt zurück

Vor leeren Rängen - aufgrund des sich ausbreitenden Coronavirus' waren Zuschauer ausgeschlossen -, empfing Inter Mailand Ludogorez Rasgrad im Giuseppe-Meazza-Stadion. Die Italiener gingen mit einem 2:0-Vorsprung aus dem Hinspiel in die Partie, doch der ehemalige Paderborner Oliveira Souza brachte zunächst die Bulgaren in Führung (26.). Inter schlug allerdings in Person von Biraghi (32.) und Lukaku (45.+4) zurück, ließ in der Folge nichts mehr anbrennen und steht in der Runde der letzten 16.

Drama in Sevilla: Plaun-Alexandru jubelt zu früh

Der FC Sevilla steht dank der Auswärtstor-Regel ebenfalls im Achtelfinale. Den Spaniern reichte das 1:1 im Hinspiel beim CFR Cluj. Allerdings musste der Europa-League-Titelträger von 2014, 2015 und 2016 kurz vor Schluss ordentlich bangen: Plaun-Alexandru bejubelte das vermeintliche 1:0 für Cluj(88.). Doch nach VAR-Intervention wurde der Treffer zurückgenommen. Sevilla brachte das 0:0 über die Zeit.

Celtic verliert spät gegen Kopenhagen

Nach Toren von Michael Santos (51.) und Edouard (Elfmeter, 83.) deutete im Spiel zwischen Celtic Glasgow und dem FC Kopenhagen alles auf die Verlängerung hin, schließlich endete das Hinspiel schon 1:1. Doch dann brachte Pep Biel die Dänen in Führung (85.), N'Doye machte kurz darauf alles klar (88.). Kopenhagen zog dank des 3:1 in Schottland eine Runde weiter.

Wilder Schlagabtausch in Lissabon - Ajax siegt, aber scheidet aus

Torreich ging es zwischen Benfica und Schachtar zu. Nach 47 Minuten führten die Hausherren mit 3:1 und wären damit weiter gewesen. Doch Donezks Stepanenko und Alan Patrick ließen alle Träume vom Achtelfinale platzen. Ajax Amsterdam schied ebenfalls aus. Der Vorjahres-Halbfinalist der Champions League schlug zwar den FC Getafe 2:1, doch das 0:2 im Hinspiel wurde den Niederländern zum Verhängnis.

pau

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