2. Bundesliga

Greuther Fürth gegen VfB Stuttgart: Trainer Leitls Bitte an die Fans

Personalprobleme vor dem Heimspiel gegen den Tabellenzweiten

Fürth gegen "veränderten" VfB: Leitls Bitte an die Fans

Stefan Leitl

Rückt für den VfB Stuttgart nicht von seiner Philosophie ab: Fürths Trainer Stefan Leitl. Getty Images

Zu Beginn des Monats war das Kleeblatt noch unmittelbarer Verfolger des Aufstiegsaspiranten aus Stuttgart gewesen, inzwischen trennen den Zweit- und den Sechstplatzierten zwölf Punkte. Die Schwaben reisen als klarer Favorit nach Franken, dem Leitl "sehr hohe individuelle Qualität" attestiert und das zweite Aufeinandertreffen der Saison (Samstag, 13 Uhr, LIVE bei kicker) auf der Pressekonferenz als "große Herausforderung" betitelte.

In Stuttgart gewann der VfB schmeichelhaft

Dennoch will Leitl "unsere Philosophie nicht vernachlässigen und sich nicht nur nach dem VfB richten" - er kann sich schließlich noch lebhaft an die Partie in der Hinrunde erinnern, als der VfB vor heimischem Publikum mit einem äußerst schmeichelhaften Sieg gut bedient war. "Wir haben im Hinspiel gezeigt, dass wir ein unangenehmer Gegner sein können und was alles möglich ist - und jetzt spielen wir natürlich zu Hause", vertraut Leitl auf die eigenen Stärken.

Auch wenn der starke Hinrunden-Auftritt "überhaupt keine Referenz" mehr ist, "das Spiel des VfB hat sich zu sehr verändert". Der aktuelle VfB, der nicht mehr von Tim Walter, sondern von Pellegrino Matarazzo trainiert wird, verfügt auch über einen zuletzt formstarken Unterschiedsspieler Daniel Didavi, der beim 2:0 gegen Regensburg überragte. Leitl werde sich angesichts der individuellen Stuttgarter Qualität in der Breite allerdings "nicht nur auf einen Spieler konzentrieren".

Fünf Ausfälle, zwei Fragezeichen

Zunächst schaue der 42-Jährige sowieso auf sein Team - das reichlich Personalprobleme hat: Den Fürthern "definitiv" nicht zur Verfügung stehen Mergim Mavraj, Julian Green, Marco Meyerhöfer, Daniel Keita-Ruel und Marvin Stefaniak. Hinter möglichen Einsätzen von Jamie Leweling und Havard Nielsen steht "noch ein Fragezeichen - da müssen wir abwarten."

Verteidiger und Neuzugang Felix Beijmo, der beim 1:1 in Wiesbaden bereits in der 41. Minute ausgewechselt worden war, weil er "trotz Offensivläufen die Defensive vernachlässigt hatte", könnte derweil wieder zum Einsatz kommen. Ohnehin seien aber nicht nur die Spieler gefragt. So fordert Leitl: "Alle müssen eine Topleistung bringen. Die Jungs auf dem Rasen, wir im Trainerteam und jeder Fürther, der ins Stadion kommt. Dass wir gemeinsam da durchgehen, was uns erwartet."

nba