Champions League

ManCity-Coach Pep Guardiola: "Vielleicht hat Thomas Müller ja Recht."

Sterling bereit für das Spiel bei Real Madrid

Guardiola: "Vielleicht hat Thomas Müller ja Recht ..."

Pep Guardiola

Zeigte sich durchaus selbstreflektiert: Pep Guardiola. imago images

"Wir sind unter den letzten 16, natürlich ist das eine große Chance", stellte Guardiola mit Blick auf die Champions-League-Ambitionen fest. Allerdings gebe es keine "spezielle Motivation" für das Duell bei Real. "Es ist nur ein weiteres Spiel. Das ist alles", sagte der 49-Jährige und erklärte, was es brauche, um erfolgreich zu sein: "Der Wunsch zum Siegen muss immer da sein, sonst ist es unmöglich", außerdem müsse man zuallererst gut spielen, stark und konzentriert sein - und "du brauchst auch Glück. Aber das kann man nicht kontrollieren."

Nicht die letzte Chance auf den Titel

Sollten die Skyblues doch ausscheiden, wäre das auch kein Weltuntergang. "Wenn du stirbst, dann gibt es keine Chancen mehr", gab sich der City-Coach philosophisch und führte fort: "Diese Spieler werden noch viele Möglichkeiten haben, diesen Wettbewerb zu gewinnen."

Raheem Sterling

Steht vor der Rückkehr auf den Platz: Raheem Sterling. imago images

Daran ändere auch die Zweijahres-Sperre der UEFA nichts. Ohnehin ist in diesem Punkt das letzte Wort noch nicht gesprochen, wie Guardiola betonte. "Wir werden sehen, was beim CAS passiert. Wir sind optimistisch. Wir verdienen die Champions League, aber wenn es nicht passiert, dann müssen wir es akzeptieren und weiterschauen."

Sterling ist "fit und bereit"

Das CAS-Urteil liegt aber noch in weiter weg in der Zukunft, unmittelbar interessiert natürlich Real Madrid - und gegen die Königlichen wird der zuletzt schmerzlich vermisste Raheem Sterling einsatzbereit sein. "Er ist fit und bereit", bestätigte Guardiola und verriet, dass der englische Nationalstürmer schon gegen Leicester und West Ham spielen wollte, jedoch hätten die Ärzte zu Vorsicht geraten.

"Wenn Thomas das so empfunden hat..."

Pep Guardiola

Abschließend äußerte sich Guardiola auch zu Aussagen von Thomas Müller, der in einem Interview mit "The Athletic" gemutmaßt hatte, dass Guardiola in großen Spielen vielleicht zu verkopft gewesen, zu sehr von seiner üblichen Herangehensweise abgerückt sei und sich zu sehr mit dem Gegner beschäftigt hätte. Auch wenn Guardiola betonte, dass er Müllers Aussagen nicht als Kritik verstehe, so widersprach er.

"Ich habe die Verpflichtung, so viel wie möglich über meinen Gegner zu wissen. Je mehr ich weiß, desto besser kann ich meine Spieler einstellen. Manchmal gebe ich vielleicht zu viel, aber Thomas und alle anderen Spieler können nicht behaupten, ich hätte sie nicht vorbereitet", erklärte er und zeigte sich zugleich auch selbstreflektierend: "Wenn Spieler das so empfinden, wenn Thomas das so empfunden hat, dann ist das eine gute Info für mich. Vielleicht hat er ja Recht ..."

drm

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