Bundesliga

Auch Adamyan fällt länger aus

Hoffenheims Stürmer am Sprunggelenk operiert

Auch Adamyan fällt länger aus

Sargis Adamyan

Hoffenheims Sargis Adamyan musste operiert werden und wird TSG-Coach Alfred Schreuder länger nicht zur Verfügung stehen. picture alliance

Schon weit vor der Mannschaft waren die auf dem Sprung zurück ins reguläre Training befindlichen Rekonvaleszenten in Aktion. Neben den ebenfalls zuletzt angeschlagenen Konstantinos Stafylidis und Talent Ilay Elmkies absolvierte auch Andrej Kramaric ein noch reduziertes und wohl dosiertes Programm balltechnischer und athletischer Übungen. Eine ernsthafte Beeinträchtigung war bei dem Kroaten nicht zu erkennen. Deshalb besteht durchaus die Hoffnung für die TSG, dass ihr wichtigster Offensivspieler alsbald ins Mannschaftstraining zurückkehren und womöglich am Samstag auch gegen den FC Bayern München (15.30 Uhr, LIVE! auf kicker) mit von der Partie sein kann. Das wäre umso wichtiger, da nun neben Mittelstürmer Munas Dabbur (Riss der Bizepssehne am Knie) auch Sargis Adamyan länger fehlen wird.

Pechsträhne Hoffenheimer Stürmer setzt sich fort

Adamyan, der im Spiel gegen Leverkusen (2:1) umgeknickt war und seither an permanenten Sprunggelenksbeschwerden litt, war am Montag noch einmal eingehend untersucht worden. Am Dienstag gab die TSG bekannt, dass der Armenier am Dienstag in Murnau operiert wurde und bis auf weiteres ausfällt. Eine genaue Diagnose wurde nicht genannt. Bitter für den im Sommer aus der 2. Liga aus Regensburg gekommenen Dribbler und Konterstürmer, der sich sehr positiv entwickelt und nach Kramaric (7 Tore) zum zweitbesten Hoffenheimer Torschützen (5 Treffer) gemausert hat.

Damit setzt sich die Pechsträhne Hoffenheimer Angreifer in dieser Spielzeit nahtlos fort. Auch bei Ihlas Bebou scheint es keine nennenswerten Fortschritte zu geben, den Stürmer bremsen weiterhin Knieprobleme. Für Ishak Belfodil ist die Saison nach einer Kreuzbandoperation schon seit Oktober vorzeitig beendet …

Schon in Gladbach (1:1) hatte Trainer Alfred Schreuder deshalb Robert Skov wieder auf seine angestammte Position vorne rechts gezogen und gegen Ende erneut den erst 17-jährigen Nachwuchsstürmer Maximilian Beier eingewechselt. Das Eigengewächs trainiert weiter bei den Profis und hat auch gegen den Rekordmeister gute Chancen, im Kader aufzutauchen. Zudem durfte ein weiteres Eigengewächs am Dienstag mittrainieren. Der wie Beier erst 17 Jahre alte Armindo Sieb, ein offensiver Mittelfeldspieler, der in 15 Spielen in der U-17-Bundesliga zehn Tore erzielt und fünf vorbereitet hat. Juniorennationalspieler Sieb, der vor zweieinhalb Jahren aus dem Nachwuchs von RB Leipzig zur TSG gestoßen war, konnte seine technischen Stärken in den komplexeren Spielformen durchaus zeigen.

Michael Pfeifer