3. Liga

"Eine schwere Phase": Kaiserslautern blickt nach unten

Pfälzer warten im neuen Jahr weiter auf einen Sieg

"Eine schwere Phase": Kaiserslautern blickt nach unten

Boris Schommers (li.) und Timmy Thiele im Gespräch

Haben viel zu besprechen: Boris Schommers (li.) und Timmy Thiele imago images

Fünf Spiele, kein Sieg, zwei Punkte und lediglich zwei magere Treffer. Das neue Jahr und der FCK wollen noch nicht so wirklich zusammenpassen. "Es ist eine schwere Phase, in der wir momentan stecken", sagte Stürmer Timmy Thiele nach dem Ende der Partie bei "MagentaSport".

Stürmer stehen sich im Weg

Klar ist: Die gut besetze Offensive der Pfälzer befindet sich seit Wochen außer Form. Statt miteinander zu kombinieren, standen sich die Stürmer wie Thiele und Pick (69.) bei der Nullnummer gegen Zwickau selbst im Weg. Die Zuschauer quittierten die Leistung mit gellenden Pfiffen. "Wir müssen es einfach erzwingen. Das Scheißding muss einfach in den Kasten, doch momentan klappt es nicht."

Das ersehnte "erzwungene" Tor

Wie vor zwei Wochen (1:1 gegen Münster) bekamen es die Roten Teufel am Samstag mit einem tiefstehenden Gegner zu tun, erneut wusste die Schommers-Elf mit dem vielen Ballbesitz wenig anzufangen. Konzeptlosigkeit wollte sich der Trainer im Anschluss aber nicht vorwerfen lassen - große Schwierigkeiten im Spiel seiner Mannschaft ebenso wenig: "Welche Probleme? Die Jungs haben es gut gespielt heute, dann kommt vielleicht der letzte Pass nicht an, aber wir werden weiter daran arbeiten." Für den 41-Jährigen, der angefressen wirkte, ist nun entscheidend, "dass wir das Tor erzwingen".

Bachmann fehlt in Mannheim

Die nächste Möglichkeit bietet sich für den FCK am kommenden Samstag (14 Uhr), wenn das brisante Derby bei Waldhof Mannheim ansteht. Ob beim Team der Stunde (sechs Spiele ungeschlagen, Platz zwei) die Wende gelingt? Es darf zumindest daran gezweifelt werden. In Janik Bachmann wird der Abräumer vor der Abwehrreihe gesperrt fehlen. Der 23-Jährige sah für ein Frustfoul die Ampelkarte.

Dass der FCK dann mit einer anderen Körpersprache auf dem Platz stehen wird, steht für Schommers außer Frage: "Wir brauchen keinen Motivationsschub, wir werden bereit sein."

tow