2. Bundesliga

Dresdens Trainer Kauczinski hat für seine Mannschaft "keinen Trost"

Abstiegssorgen in Dresden werden immer größer

Kauczinski: "Ich habe im Moment auch keinen Trost"

Kauczinski nach der Dresdner Niederlage gegen Bochum

Enttäuschung ja, Durchhalteparolen nein: Dynamos Trainer Markus Kauczinski. imago images

Erneut gab es gegen einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf nichts zu holen für Dresden. Durch den späten Bochumer Nackenschlag zum 1:2 durch Vitaly Janelt stand die SGD am Ende mit leeren Händen da und hängt weiterhin am Ende der Tabelle. Der Abstand auf den Relegationsplatz beträgt vier Punkte, kann bei einem Karlsruher Sieg am Sonntag gegen Sandhausen allerdings weiter ansteigen - zum rettenden Ufer sind es bereits acht Zähler.

Dennoch ist für Dresdens Trainer Kauczinski noch "nicht die Zeit für Durchhalteparolen" gekommen. Natürlich sitze die Enttäuschung nach der Last-Minute-Niederlage tief. "In der letzten Aktion fehlt die Ordnung, wir kriegen die Flanke und den Treffer und so verlieren wir hier zuhause. Ein Punkt wäre verdient gewesen." Kauczinski habe bei seinem Team die Cleverness gefehlt, das Ergebnis über die Zeit zu bringen. Im Spielerkreis richtete der Coach deshalb drastische Worte an seine Spieler: "Ich habe im Moment auch keinen Trost."

Klassenerhalt noch möglich

Kauczinski hat die Hoffnung allerdings keineswegs aufgegeben, vielmehr formuliert der 50-Jährige, worauf es jetzt ankäme: "Trotzdem haben wir noch die Möglichkeit oder die Relegation zu spielen, das ist momentan das Hauptziel." Obwohl seine Mannschaft "besser als letzte Woche" gespielt habe, schaffte sie es nicht, "Kleinigkeiten" auf ihre Seite zu bringen - und gerade auf diese Kleinigkeiten käme es im Abstiegskampf an.

In Dresden werde man sich "morgen sammeln, analysieren und dann nach vorne schauen". Weit geht der Blick nicht, denn bereits am Freitag geht es für die SGD bei Jahn Regensburg weiter.

sts