Bundesliga

Trotz des 4:1 - Trapp warnt aus eigener Erfahrung

2017 erlebte der Torhüter in Barcelona sein Waterloo

Trotz des 4:1 - Trapp warnt aus eigener Erfahrung

Kevin Trapp

Will kein zweites Waterloo erleben: Frankfurts Keeper Kevin Trapp. imago images

Mit 4:0 fegte Paris vor fast auf den Tag genau drei Jahren Iniesta, Messi, Neymar und Co. aus dem Prinzenpark - das Tor zum Viertelfinale stand an jenem 14. Februar 2017 sperrangelweit offen. Im Rückspiel erlebten die Franzosen jedoch wie einst Napoleon ihr Waterloo. 1:6 hieß es am Ende, in der Haut von Torhüter Kevin Trapp wollte man an jenem Abend nicht stecken.

Nach dem Hinspielerfolg gegen Salzburg spricht der Keeper zwar von einer "guten Ausgangslage", doch er warnt: "Wir müssen im Rückspiel sehr konzentriert sein, ich habe vor ein paar Jahren schon anderes erlebt..." Die Demontage in Barcelona muss er gar nicht explizit erwähnen, es ist auch so klar, was er meint. Ausdrücklich lobt er die Leistung beim 4:1 gegen Salzburg. "Das war von der ersten Minute an ein Top-Spiel von uns, bis zum Schluss waren wir sehr konzentriert und aggressiv, alle haben sich reingehauen. Diese Leistung müssen wir nächste Woche auch auswärts zeigen", fordert der 29-Jährige.

Vorher steht jedoch noch das Montagsspiel gegen Union Berlin auf dem Programm. Die Eintracht ist der klare Favorit, was nicht bedeutet, dass es ein Selbstläufer wird. Der Aufsteiger ist für seine kompakte, physisch starke Spielweise und sein Mittelfeldpressing bekannt. Im Schongang könnte es leicht eine böse Überraschung geben. "Das ist ein brutal wichtiges Spiel für uns. Wir wollen Abstand auf Union und die hinteren Plätze gewinnen. Dazu brauchen wir einfach die Leistung, die wir gegen Salzburg gezeigt haben, sonst wird es schwierig. Wir müssen voll da sein, Union ist auch keine so schlechte Mannschaft", mahnt Trapp. Der Anspruch ist bei allem Respekt vor dem Gegner allerdings klar: "Das Spiel müssen wir zu Hause gewinnen, gar keine Frage."

Julian Franzke

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