Champions League

UEFA bestraft RB Leipzigs Trikot-Panne bei Tottenham nicht

Merkwürdige Trikotwechsel gegen Tottenham

UEFA bestraft Leipzigs Trikot-Panne nicht

Nicht einheitlich: Die Startelf von RB Leipzig vor dem Anpfiff in London.

Nicht einheitlich: Die Startelf von RB Leipzig vor dem Anpfiff in London. imago images

Schon das Mannschaftsfoto vor dem Anpfiff sah ein wenig seltsam aus: Während acht RB-Spieler bei Leipzigs Champions-League-Achtelfinalhinspiel bei den Tottenham Hotspur am Mittwochabend das farbige Logo des Hauptsponsors auf ihrer Brust trugen, war jenes auf den Trikots von Timo Werner, Christopher Nkunku und Lukas Klostermann weiß.

Klostermann änderte daran bis zum Schlusspfiff auch nichts mehr, Werner und Nkunku dagegen spielten den zweiten Durchgang im neuen Oberteil mit farbigem Logo. Was war da los?

"Auf dem Weg vom Hotel zum Stadion ist die Kiste mit den richtigen Trikots abhandengekommen", erklärte Trainer Julian Nagelsmann hinterher. "Ein paar hatten wir noch dabei." Man müsse jetzt mal auf die Suche nach der "richtigen Kiste" gehen, damit "wir im Rückspiel dann die richtigen Trikots anhaben".

Warum Werner und Nkunku nach der Pause zum bunteren, "falschen" Outfit wechselten, blieb allerdings offen - genau wie die Frage, ob farblich unterschiedliche Logos überhaupt erlaubt sind. "Der Schriftzug und die Farbe der Buchstaben unterliegen keinen Einschränkungen", heißt es in den UEFA-Ausrüstungsreglement zwar, doch inwieweit damit auch verschiedene Schriftzüge innerhalb eines Spiels gemeint sind, lassen die Regularien offen.

Klar ist allerdings: "Es wurde diesbezüglich kein Disziplinarverfahren eröffnet", teilte die UEFA auf kicker-Nachfrage mit. Die Leipziger müssen für ihren Fauxpas also keine Strafe fürchten.

jpe

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