2. Bundesliga

Nürnbergs Mavropanos: Eine emotionale Kante als Hoffnungsträger

Innenverteidiger sorgt für Aufschwung in Nürnberg

Mavropanos: Eine emotionale Kante als Hoffnungsträger

Nürnbergs Konstantinos Mavropanos feiert eine Abwehraktion wie ein Tor

"Ich mag es, emotional zu sein": Nürnbergs Innenverteidiger Konstantinos Mavropanos bejubelt eine Rettungstat. imago images

Im Februar ist der FCN noch ungeschlagen. Gegen Sandhausen (2:0) und in Osnabrück (1:0) ging der Club als Sieger vom Feld. Zuletzt holte Nürnberg einen Punkt aus Heidenheim (2:2). Der Aufschwung in der Frankenmetropole ist eng mit Mavropanos verbunden. Der Innenverteidiger sorgt mit seiner Zweikampf- und Kopfballstärke für Stabilität im Defensivverbund. Mit einem kicker-Notenschnitt von 2,88 in seinen bislang vier Zweitliga-Spielen war der Grieche der Fels in der Brandung.

"Es fühlt sich an, als ob ich schon länger als einen Monat hier wäre, eher wie ein Jahr", sagt Mavropanos, der sich in Nürnberg sichtlich wohl fühlt. Allerdings ist die 1,94 Meter große und 88 Kilogramm schwere Abwehrkante erst seit diesem Winter vom FC Arsenal ausgeliehen. Beim Club soll der 22-Jährige den Klassenerhalt sichern und für eine ruhige Rest-Saison sorgen. Ein Verbleib beim FCN ist unwahrscheinlich: "Alles ist geklärt", so Mavropanos, "ich bin hier als Leihspieler."

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Bis zu seiner Rückkehr nach England, soll der gebürtige Athener nicht nur mit seinen Verteidiger-Künsten helfen. "Wer hart arbeitet, kann alles schaffen", ist die Maxime des Rechtsfuß, der auch emotional mitreißt. Auf dem Schlossberg etwa bejubelte er eine Rettungstat wie einen eigenen Treffer. "Ich mag es, emotional zu sein. Manchmal brauchst du das", erklärt der Abwehrhüne.

Nach einem gelungenen Rest-Rückrunden-Start hat Nürnberg mittlerweile ein Fünf-Punkte-Polster auf die Abstiegsränge aufgebaut. "In den letzten drei Spielen haben wir es sehr gut gemacht. Es wird immer besser", findet Mavropanos. "Wenn wir so weiterspielen, haben wir gute Chancen, in der Tabelle zu klettern." Hilfreich dabei wäre ein Heimsieg am Sonntag (13.30 Uhr) gegen den SV Darmstadt 98.

cru/lin