2. Bundesliga

Vor Fürth-Spiel: Rehm wird martialisch

Wiesbadens Coach verrät vordergründigen Trainingsinhalt

Vor Fürth-Spiel: Rehm wird martialisch

Rüdiger Rehm

Gewohnt emotional, auch vor dem Spiel gegen Fürth: Wiesbadens Trainer Rüdiger Rehm. imago images

"Wir analysieren und arbeiten ganz viel auf", erklärte Coach Rüdiger Rehm bei der Pressekonferenz am Mittwoch. "Gerade ist es der Torabschluss." Die Effizienz vor dem generischen Tor hatten die Wiesbadener wohl in den letzten Wochen bei den beiden 0:1-Niederlagen gegen Bochum und in Regensburg als Schwachstelle ausgemacht. "Wir müssen die Torchancen, die wir uns erarbeiten, dann auch nutzen", betonte Torhüter Heinz Lindner.

Ansonsten zeigte sich der Schlussmann trotz Platz 17 mit den Leistungen der letzten Wochen zufrieden. "Wir haben Pech gehabt", so Lindner. "Ich glaube, dass wir da nicht viel umdrehen müssen." Sein Trainer verbreitete ebenfalls Optimismus. "Wir haben keine Krisenstimmung. Das Potenzial, dass wir es können, haben wir schon bewiesen." Nach dem schwachen Start mit einem Punkt aus den ersten sieben Saisonspielen habe sein Team "die Ausgangspositon verbessert, diesen Weg müssen wir weitergehen."

Und wie? Da griff Rehm zu einem martialischen Bild: "Wir werden einen Helm aufsetzen und da durchmarschieren. Unsere Moral ist ungebrochen." Aber: In Heimspielen tut sich Wehen Wiesbaden schwer - und ein solches steht bekanntlich am Freitag wieder an. In der Heimtabelle belegen die Hessen den letzten Platz, zudem hat Rehms Team die wenigsten Tore vor eigenem Publikum erzielt (zehn). Der Trainingsinhalt Torabschluss soll nun Abhilfe schaffen. "Das wollen wir am Freitagabend umsetzen", hofft Rehm.

mib