Bundesliga

Fortuna Düsseldorf: Lutz Pfannenstiel scheidet am Saisonende aus

Uwe Klein wird neuer Sportvorstand

Düsseldorf: Pfannenstiel scheidet am Saisonende aus

Lutz Pfannenstiel

Lutz Pfannenstiel scheidet im Sommer bei Fortuna Düsseldorf aus. imago images

Pfannenstiel gibt für seine Entscheidung private Gründe an. Sein Vertrag wird zum 31. Mai aufgelöst. Sein Nachfolger steht auch bereits fest: Kaderplaner Uwe Klein wurde vom Aufsichtsrat ab 1. Juni 2020 als Sportvorstand bestellt. Er war von 2002 bis 2014 Teil des Fortuna-Trainerstabs.

Der frühere Torhüter Pfannenstiel ist seit Dezember 2018 bei der Fortuna als Sportvorstand in verantwortlicher Position und war vorher bei 1899 Hoffenheim tätig. Ende Januar hatte sich Düsseldorf von Trainer Friedhelm Funkel getrennt, was Pfannenstiel so kommentierte: "Ab und zu muss man auch unpopuläre Entscheidungen treffen - losgelöst von Emotionen, auch wenn das Gespräch mit Friedhelm Funkel durchaus sehr emotional war." Für die Art und Weise der Trennung war er in die Kritik geraten.

Auch unter Funkels Nachfolger Uwe Rösler gelang den Rheinländern bisher nicht die Wende. Fortuna steht mit 17 Punkten derzeit auf Platz 16 der Tabelle.

In einer Mitteilung der Fortuna wird Pfannenstiel mit den Worten zitiert: "Es sind ausschließlich private Gründe, die es mir nicht möglich machen, meinen Vertrag bei der Fortuna über diese Saison hinaus zu erfüllen. Ich bitte darum, von weiteren Nachfragen zur privaten Situation abzusehen. Ich bin dem Verein sehr dankbar für die Chance, die er mir gegeben hat." Die Entscheidung sei ihm sehr schwer gefallen, bis Saisonende werde er sich noch voll auf seine Aufgabe konzentrieren. "Die Gespräche mit der Aufsichtsratsspitze Björn Borgerding und Sebastian Fuchs waren verständnisvoll und zielführend. Ich bin froh, dass wir eine schnelle und professionelle Lösung gefunden haben, damit wir uns alle zusammen auf unser oberstes und wichtigstes Ziel konzentrieren können: den Klassenerhalt der Fortuna", so Pfannenstiel weiter.

Aufsichtsratsvorsitzender Björn Borgerding bedauerte das Ausscheiden Pfannenstiels, weil "wir mit seiner Arbeit zufrieden sind und auch in Zukunft auf sein Engagement gesetzt hätten". Nachfolger Klein nannte er eine "ideale interne Lösung" und kündigte an, dass Klein "ab sofort noch intensiver in alle sportlichen Entscheidungen einbezogen" werde.

sam