Bundesliga

Robin Zentner sieht Mainz auf dem richtigen Weg: "Jeder hat verstanden, worum es geht"

Die Defensive steht bei Mainz 05 im Vordergrund

Zentner: "Jeder hat verstanden, worum es geht"

Wurde von Moussa Niakhaté eingefangen: Robin Zentner (r.).

Wurde von Moussa Niakhaté eingefangen: Robin Zentner (r.). imago images

"Wir sind auf jeden Fall defensiv stabiler geworden, standen gut und haben gut nach vorne verteidigt. Unser Ziel war, die Stürmer von Schalke nicht richtig ins Spiel kommen zu lassen", sagte Zentner. Das ist dem FSV weitgehend gelungen. Nur bei einer Szene kurz vor Schluss rutschte den Mainz-Fans unter den 27.482 Zuschauern plötzlich das Herz in die Hose. Nach einer Ecke von Bastian Oczipka kam Weston McKennie völlig frei zum Kopfball, verfehlte jedoch das Ziel.

Was Zentner fuchsteufelswild machte, der Keeper schimpfte lautstark mit seinen Vorderleuten. Erst einmal knöpfte er sich "die Allgemeinheit vor, dann stand da JP", so Zentner. Mateta bekam den Ärger des Schlussmanns am stärksten zu spüren, in der bewussten Szene standen allerdings auch noch Kunde und Jeffrey Bruma in der Nähe. Wer wirklich zuständig war, darüber wollte hinterher niemand mehr sprechen. "Es spielt keine Rolle, McKennie darf nicht so zum Kopfball kommen", betonte Zentner. Standardgegentore sind ohnehin ein großer Schwachpunkt des FSV, in dieser Saison schlug es nach ruhenden Bällen bereits 15-mal ein.

Vor dieser Schrecksekunde kurz vor Abpfiff hatte Mainz lediglich zwei Schalker Chancen zugelassen, die Abwehrarbeit hat sich zuletzt deutlich verbessert. "Es kann natürlich auch mit Jeffrey Bruma zusammenhängen, aber es hat jeder verstanden, um was es geht, dass es zuerst wichtig ist, die Defensive stabil zu halten - nach vorne haben wir immer die Qualität ein Tor zu machen", erklärte Zentner. "Abgesehen von dem Eigentor eine Woche zuvor haben wir gut verteidigt, darauf gilt es aufzubauen", fordert der 25-Jährige vor dem Duell beim VfL Wolfsburg am Sonntag.

Michael Ebert