Basketball

Ehre, wem Ehre gebührt: Nowitzki für sein Lebenswerk prämiert

Deutsche Basketball- und NBA-Legende bei den Laureus Awards 2020

Ehre, wem Ehre gebührt: Nowitzki für sein Lebenswerk prämiert

Dirk Nowitzki ist eine deutsche Basketball-Legende.

Wurde für sein Lebenswerk geehrt: Dirk Nowitzki. Getty Images

Die Ehrungen für Dirk Nowitzki reißen nicht ab. In Berlin wird dem früheren Basketballer der Laureus für sein Lebenswerk verliehen. Auch eine weitere Deutsche erhält den Sportpreis.

Schon vor der Ehrung mit dem Laureus-Sportpreis für sein Lebenswerk stand Dirk Nowitzki in Berlin im Mittelpunkt. Auf dem Roten Teppich mühten sich am Montagabend selbst andere Sporthelden um ein Foto mit dem Basketball-Superstar. Der 41-Jährige aus Würzburg wurde knapp ein Jahr nach seinem Karriereende für seine Verdienste um den Sport ausgezeichnet. Nowitzki hatte im vergangenen April seine beeindruckende Laufbahn bei den Dallas Mavericks in der NBA nach 21 Jahren beendet.

2011 gewann er mit den Texanern die Meisterschaft, 2007 wurde er als erster Europäer wertvollster Spieler der NBA. Erst im Dezember hatte Nowitzki das Bundesverdienstkreuz erhalten. Den Laureus nahm er aus den Händen des früheren Box-Weltmeisters Wladimir Klitschko entgegen. "Ich bin stolz, wohin meine Reise mich geführt hat", sagte Nowitzki, der mit seiner Frau Jessica nach Berlin gekommen war.

Hamilton und Messi bedanken sich

Als Sportler des Jahres wurden der argentinische Fußball-Weltstar Lionel Messi und der sechsmalige Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton aus Großbritannien gemeinsam ausgezeichnet. "Das ist so unglaublich, die Größen zu sehen, denen ich jetzt folgen darf", sagte der 35-Jährige auf der Bühne. "Ich wurde von vielen von euch inspiriert." Messi (32) war nicht nach Berlin gereist und übermittelte seinen Dank per Video.

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Den Laureus für die beste Sportlerin erhielt wie im Vorjahr die viermalige Turn-Olympiasiegerin Simone Biles aus den USA. Mannschaft des Jahres wurde das südafrikanische Rugby-Nationalteam, das Ende vergangenen Jahres den WM-Titel gewonnen hatte.

Nachwuchs-Rennfahrerin Sophia Flörsch wurde in der Verti Music Hall der Hauptstadt für das Comeback des Jahres geehrt. Die 19 Jahre alte Münchnerin setzte sich unter anderen gegen den ebenfalls nominierten FC Liverpool von Trainer Jürgen Klopp durch. Flörsch war am 18. November 2018 in Macau schwer verunglückt und hatte sich den siebten Halswirbel gebrochen. Nach einer monatelangen Rehabilitation stieg sie im März 2019 schon wieder in ein Formel-3-Auto. Ein Jahr nach ihrem Crash war sie erneut in Macau angetreten.

mag/dpa

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