Regionalliga

Regionalliga Nordost: Dreikampf zwischen Lok Leipzig, Energie Cottbus und VSG Altglienicke

Dreikampf zwischen Lok Leipzig, Energie Cottbus und VSG Altglienicke

"Nichts geschenkt": Spannung im Nordosten

Jubel bei der Lokschen.

Jubel bei den Spielern von Lok Leipzig. imago images

Die Tabellenspitze der Regionalliga Nordost ist am Wochenende noch enger zusammengerückt. Während Energie Cottbus mit Sebastian Abt als Cheftrainer im zweiten Spiel das zweite Remis (2:2 gegen Viktoria Berlin) verbuchte und die VSG Altglienicke gegen den Berliner AK trotz schneller Führung noch 1:3 verlor, feierte Lok Leipzig einen 3:1-Heimerfolg gegen den VfB Auerbach. Die drei Spitzenteams sind nun punktgleich, wenn man die Erfurt-Spiele rausrechnet.

"Uns wird nichts geschenkt und das müssen wir verstehen", betonte FCE-Trainer Abt nach dem Unentschieden gegen Viktoria. "Wir wussten, das wird ein schwieriges Spiel. Wir haben aus der Führung nicht die nötige Sicherheit genommen, um Dominanz zu entwickeln", haderte der Trainer und fasste zusammen: "Wir müssen mit dem Punkt zufrieden sein. Mit dem Spiel können wir nicht zufrieden sein." Themen, die er ansprechen will, sind zweite Bälle und das Umschaltspiel.

Für Cottbus geht es am kommenden Wochenende beim VfB Auerbach weiter, gegen den Leipzig 3:1 gewinnen konnte. Der 1. FC Lok hatte zunächst alles unter Kontrolle, führte zur Pause bereits 2:0, verlor im zweiten Durchgang dann aber den Faden und kassierte in der 52. Minute den Anschlusstreffer. "Wir können natürlich nicht wie die ersten 30 Minuten Power Play voll durchspielen, das funktioniert nicht", erklärte Djamal Ziane, der kurz vor Schluss den Sack zumachte. Zudem habe der Gegner mit diesem Rückstand natürlich alles oder nichts gespielt.

Wolf kritisiert eigene Fans

Gut, dass Trainer Wolfgang Wolf auf eine gut besetzte Bank zurückgreifen konnte. Die Breite im Kader könnte noch zum entscheidenden Faktor im Titelkampf werden. "Der Trainer hat auch gesagt: Wer nach 60, 70 Minuten einen Krampf bis ins Ohrläppchen hat, der soll den Arm heben, wir haben genug zum Nachlegen", zitierte Ziane seinen Coach. Der konnte eigentlich insgesamt zufrieden sein - kritisierte aber die eigenen Fans: "Nach dem 2:1 wurde die Mannschaft wieder nervös und leider auch die Zuschauer. Ich brauche die Fans nicht nach dem 3:1, sondern wenn es gerade nicht läuft", sagte Wolf dem MDR.

Weiter geht's für Lok mit einem Auswärtsspiel bei Optik Rathenow am Samstag. Auch die VSG Altglienicke ist auf dem Papier auswärts gefordert, spielt gegen den BFC Dynamo aber im ebenfalls als Heimspielstätte genutzten Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark.

cfl